Veröffentlichungen | Veranstaltungen | Pressemitteilungen und Statements
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Aktuelle Veröffentlichungen
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Vom Erz zum Auto Report - September 2012 Der Bericht kann mit einer E-Mail an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it bestellt werden. |
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Rio+20 - Die UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung 2012 Report - Februar 2012 Der Bericht kann unter https://rsvp.globalpolicy.org/report-rio20-bestellung oder mit einer E-Mail an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it bestellt werden. |
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Country-by-Country Reporting |
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Der gedruckte Report kann bestellt werden unter europe[at]globalpolicy.org (Schutzgebühr 5,-€ zzgl. Portokosten) |
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UmSteuern Der gedruckte Report kann bestellt werden unter europe[at]globalpolicy.org (Schutzgebühr 5,-€ zzgl. Portokosten) |
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Klaus Hüfner |
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Offenlegungspflichten von Rohstoffkonzernen |
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Armutszeugnis 2010. Bilanz und Perspektiven der Der gedruckte Report kann bestellt werden unter europe[at]globalpolicy.org (Schutzgebühr 5,-€ zzgl. Portokosten) |
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| Sonderwirtschaftszonen. Entwicklungsmotoren oder teure Auslaufmodelle der Globalisierung? Mai 2010 |
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Die globale Entwicklungskrise. Auswirkungen - Reaktionen - Konsequenzen. Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise für Armutsbekämpfung und Entwicklung. Der gedruckte Report kann bestellt werden unter europe[at]globalpolicy.org (Schutzgebühr 5,-€ zzgl. Portokosten)
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Aktuelle Veranstaltungen
Steuergerechtigkeit Menschenrechte Zukunftsgerechtigkeit
Internationale Fachtagung am 27. November 2012 in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin
Eine gemeinsame Veranstaltung von Friedrich-Ebert-Stiftung, Global Policy Forum Europe, MISEREOR und terre des hommes in Kooperation mit dem Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland
Die Debatte über das Thema »Steuergerechtigkeit« konzentriert sich international auf die Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Steuervermeidung sowie die Zerschlagung des globalen Schattenfinanzsystems, das diese Praktiken möglich macht.
In der entwicklungspolitischen Debatte um die »öffentliche Armut« vieler Länder des Südens geht es um die verbesserte Ausschöpfung von Einnahmepotentialen durch den Aufbau effektiver Steuersysteme und eine kompetente Finanzverwaltung: Einheimische Eliten zahlen häufig kaum Steuern; ein hoher Anteil ökonomischer Aktivitäten vollzieht sich informell, und damit auch außerhalb staatlicher Besteuerung; transnationale Unternehmen entziehen sich infolge von Steuervergünstigungen oder manipulierten Verrechnungspreisen einer effektiven Besteuerung.
Im Menschenrechtsbereich spielt das Thema der »maximal verfügbaren Ressourcen« zur Umsetzung der Verpflichtungen in Verbindung mit extraterritorialen Staatenpflichten eine immer größere Rolle.
Seit der Finanzkrise und als Mittel zur Sanierung der zerrütteten Staatsfinanzen ist in Deutschland und Europa mittlerweile die stärkere Heranziehung der Reichen für die Beseitigung der Krisenfolgen, etwa durch Vermögensabgaben, sowie des Finanzsektors, in Form von Bankenabgaben und einer europaweiten Finanztransaktionssteuer in das Zentrum der Debatte gerückt.
Parallel dazu entwickeln sich die Debatten über ökologische Steuer- und Finanzreformen als Lenkungsinstrumente im Kampf gegen Umweltverschmutzung, Klimawandel und den Verbrauch endlicher und knapper natürlicher Ressourcen.
Steuergerechtigkeit, Zukunftsgerechtigkeit und die Umsetzung der Menschenrechte können nur gemeinsam vorangebracht werden. Bei unserer Fachtagung wollen wir von international anerkannten Expert/innen mehr über diese Aspekte lernen und anschließende gemeinsam diskutieren.
Bonn Symposium 2012
Paradigmenwechsel 2015. Auf dem Weg zu einer neuen Agenda für nachhaltige Entwicklung
Eine Veranstaltung der Stiftung Entwicklung und Frieden in Kooperation mit GPF Europe und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen
Deutsche Welle und Haus der Geschichte, Bonn
13.-14. November 2012
Die entwicklungspolitischen Diskussionen der vergangenen zehn Jahre wurden maßgeblich von den Millenniumentwicklungszielen (MDGs) bestimmt. Diese Ziele haben sich als gleichermaßen öffentlichkeitswirksames wie kampagnentaugliches Instrument der Entwicklungspolitik erwiesen.
Die letzten zehn Jahre haben aber auch die Schwächen deutlich gemacht, die mit der Konzentration der Entwicklungspolitik auf die Bekämpfung der extremsten Formen von Einkommensarmut und Hunger und die soziale Grundversorgung der Bevölkerung verbunden sind. Schließlich erscheint angesichts der Veränderungen in den globalen ökonomischen und politischen Kräfteverhältnissen, die sich im Bedeutungszuwachs Chinas besonders deutlich zeigen, die Zweiteilung der Welt in Industrie- und Entwicklungsländer bzw. in einen reichen Norden und armen Süden mehr und mehr anachronistisch. Staaten, die lange als Entwicklungs- oder Schwellenländer bezeichnet wurden, gestalten die internationale Politik in einer interdependenten Welt heute wesentlich mit und bringen eigene Ideen und Konzepte ins Spiel. Die Verschiebung des globalen Machtgefüges, neue strategische Allianzen und die wachsende Bedeutung globaler öffentlicher Güter sind nur einige Bereiche, die Rückwirkungen auf den Aushandlungsprozess einer neuen Agenda für Entwicklung haben. Einige der aufstrebenden Staaten engagieren sich zunehmend selbst entwicklungspolitisch in anderen Ländern und Regionen, was die internationale Entwicklungsarchitektur ebenfalls stark beeinflusst. Diese Entwicklungen bringen neue Herausforderungen, aber auch Chancen hervor. Damit stellt sich auch die Frage nach dem Sinn global formulierter Entwicklungsziele, die hauptsächlich für eine eng begrenzte Gruppe „armer“ Länder relevant sind.
Gerade daher ist es der Stiftung Entwicklung und Frieden gemeinsam mit dem Global Policy Forum und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen ein Anliegen, den Forderungen nach einem globalen Zielkatalog in Deutschland – und hier speziell den UN- und Bonner Institutionen – eine Diskussionsplattform zu bieten. In Rahmen des diesjährigen Bonn Symposiums soll diskutiert werden, was Entwicklung in einer sich immer stärker ausdifferenzierenden Welt künftig bedeutet und wie neue Strategien und Kooperationsformen angesichts einer zunehmenden Akteursvielfalt, stark ausdifferenzierten nationalen/regionalen Interessen und einer gleichsam wachsenden Interdependenz globalpolitisch ausgestaltet sein soll.
Programm der Konferenz (pdf, 650 KB)
Programm der Workshops (pdf, 630 KB)
Eine Teilnahme ist für alle Interessierten möglich. Bitte schicken Sie dafür eine formlose Anmeldung an gerhardt[ät]sef-bonn.org.
Perspektivworkshop und Fachgespräch
Globale Nachhaltigkeitsziele und Post-2015-Entwicklungsagenda
Eine gemeinsame Veranstaltung von terre des hommes, dem Forum Umwelt und Entwicklung, VENRO und dem Global Policy Forum Europe
Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn
25. September 2012, 12.00 Uhr – 26. September 2012, 14.00 Uhr
Bei der UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung (Rio+20) haben die Regierungen beschlossen, gemeinsame Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zu formulieren. Die UN-Generalversammlung wird zu diesem Zweck im September 2012 eine Arbeitsgruppe einsetzen, die bereits im kommenden Jahr Vorschläge für ein Set von SDGs vorlegen soll.
Parallel dazu gewinnen die Auseinandersetzungen über die Zukunft der Millenniumsentwicklungsziele und die Post-2015-Entwicklungsagenda an Fahrt. Der UN-Generalsekretär setzt dazu im Juli 2012 ein hochrangiges Panel ein, das bereits im Frühjahr 2013 seine Vorschläge vorlegen soll. Gleichzeitig finden in über 50 Ländern Konsultationen über die zukünftigen Entwicklungsprioritäten und –ziele nach dem Jahr 2015 statt.
In Deutschland stehen die Diskussionen noch am Anfang. Bundesregierung, Bundestag und zivilgesellschaftliche Organisationen beginnen erst allmählich, sich gegenüber den beiden Diskussionsprozessen zu positionieren. Aber angesichts der straffen internationalen Agenda drängt die Zeit. Das Forum Umwelt und Entwicklung, das Global Policy Forum, terre des hommes und VENRO laden aus diesem Grund zu einem Ratschlag ein, der aus einem Fachgespräch und einem Perspektivworkshop besteht.
Im Fachgespräch wollen wir den Sinn und Zweck globaler Entwicklung- bzw. Nachhaltigkeitsziele diskutieren; wir wollen ausloten, für welche Themenbereiche und Länder derartige Ziele definiert werden sollten; wir wollen gemeinsam überlegen, wie die Debatte über alternative Wohlstandsmaße und Indikatoren mit der Debatte über neue Entwicklungsziele verbunden werden kann; und wir wollen schließlich erörtern, welche politischen und finanziellen Verpflichtungen die Regierungen zur Umsetzung zukünftiger Ziele eingehen müssten und welche Rolle das Rio-Prinzip der gemeinsamen aber unterschiedlichen Verantwortung der Länder dabei spielt.
Beim Perspektivworkshop soll es dann um die Strategien zivilgesellschaftlicher Organisationen bei der Begleitung der beiden Parallelprozesse (SDGs und Post-2015-Entwicklungsagenda) gehen. Welche Chancen und Gefahren bergen diese Prozesse, welcher Handlungsbedarf besteht für NROs in den kommenden zwölf Monaten?
Wir laden Sie ein, diese und weitere Fragen mit uns gemeinsam zu diskutieren. Anmeldungen erbitten wir bis zum 15. September 2012.
Kurzbericht mit Hintergrundinformationen (pdf 1,2 MB)
Präsentation des Reports
Rio+20: Die UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung 2012: Hintergründe – Konflikte - Perspektiven
Eine gemeinsame Veranstaltung von terre des hommes, der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und Global Policy Forum Europe
Haus der Evangelischen Kirche, Adenaueralle 37, 53113 Bonn
28.2.2012, 17.00-19.00 Uhr
Vom 20. bis 22. Juni 2012 veranstalten die Vereinten Nationen in Rio de Janeiro die internationale Konferenz für nachhaltige Entwicklung. Zwanzig Jahre nach dem ersten Erdgipfel von Rio treffen sich die Regierungen aus aller Welt dort erneut, um über die Lösung globaler Zukunftsprobleme zu beraten. Auf der Agenda stehen unter anderem Schritte zu einer „grünen Ökonomie“ und die Stärkung der internationalen Institutionen im Bereich nachhaltiger Entwicklung
Das Global Policy Forum veröffentlicht im Vorfeld dieses Ereignisses gemeinsam mit terre des hommes unter dem Titel „Rio+20“ einen umfassenden Report. Er skizziert die Vorgeschichte der Rio+20-Konferenz, erläutert die Hauptthemen und politischen Kontroversen zwischen den Regierungen und präsentiert Schlussfolgerungen und Erwartungen zivilgesellschaftlicher Organisationen gegenüber der Konferenz.
Zu Beginn der heißen Vorbereitungsphase der Rio+20-Konferenz präsentieren wir den Report in Bonn der Öffentlichkeit. Wir nehmen ihn zum Anlass, um mit Umwelt- und Entwicklungsexperten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft darüber zu diskutieren, was von Rio+20 zu erwarten ist und ob die Konferenz eine ähnliche Dynamik entwickeln kann, wie es nach dem Erdgipfel 1992 der Fall war.
Wir laden Sie ein, sich an dieser Diskussion zu beteiligen. Anmeldungen erbitten wir bis zum 24. Februar 2012 online unter https://rsvp.globalpolicy.org/praesentation_report_rio20 oder per email an
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Programm und Einladung (pdf 150 KB)
Medienworkshop von terre des hommes und Global Policy Forum Europe
Rio+20: Vor der UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung 2012: Positionen - Konfliktlinien - Erwartungen
Hotel Albrechtshof, Albrechtstraße 8, 10117 Berlin
27. Februar 2012, 14.30-18.00 Uhr
Vom 20. bis 22. Juni 2012 veranstalten die Vereinten Nationen in Rio de Janeiro die internationale Konferenz für nachhaltige Entwicklung. Zwanzig Jahre nach dem ersten Erdgipfel von Rio treffen sich die Regierungen aus aller Welt dort erneut, um über die Lösung globaler Zukunftsprobleme zu beraten. Auf der Agenda stehen unter anderem Schritte zu einer „grünen Ökonomie“ und die Stärkung der internationalen Institutionen im Bereich nachhaltiger Entwicklung.
Die Erwartungen an die Konferenz können unterschiedlicher nicht sein: Die einen sehen in ihr eine historische Gelegenheit, Fortschritte bei der Überwindung der weltweiten sozialen und ökologischen Krisen zu erzielen; andere erwarten nicht mehr als die übliche Konferenzdiplomatie ohne greifbare Beschlüsse und rufen bereits zum Boykott auf. In jedem Fall bietet dieses Großereignis, zu dem zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie tausende von Vertreter/innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und nicht zuletzt der Medien erwartet werden, vielfältige Möglichkeiten der Berichterstattung über die dort diskutierten Probleme und politischen Lösungsansätze.
Mit dem Medienworkshop wollen wir zu Beginn der heißen Vorbereitungsphase der Rio+20-Konferenz „aus erster Hand“ über den Stand der Verhandlungen, die politischen Konfliktlinien und die zu erwartenden Ergebnisse informieren. Welche politischen Prioritäten hat die Bundesregierung für die Konferenz, was fordern zivilgesellschaftliche Organisationen, welche neuen Initiativen sind zu erwarten?
Der Workshop wird drei Teile haben:
Im ersten Teil wird der mit Spannung erwartete Bericht des vom UN-Generalsekretär eingesetzten High-level Panel on Global Sustainability präsentiert, der soeben veröffentlicht wurde.
Im zweiten Teil werden wir die Positionen der Bundesregierung, die politischen Konfliktlinien und die Erwartungen von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen erörtern.
Im dritten Teil geben wir praktische Informationen über den Ablauf der Konferenz und die vielfältigen Parallelaktivitäten der Zivilgesellschaft.
Die Veranstaltung richtet sich speziell an Vertreter/innen der Medien und Multiplikator/innen aus dem umwelt- und entwicklungspolitischen Bereich. Den geplanten Ablauf des Workshops entnehmen Sie bitte dem Programm in der Anlage. Um uns die weiteren Planungen zu erleichtern, bitten wir um Anmeldung bis zum 20. Februar 2012 online unter https://rsvp.globalpolicy.org/medienworkshoprio20 oder per email an
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Programm und Einladung (pdf 150 KB)
Workshop von EED und GPF Europe im Rahmen der 3. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik
Von Buen Vivir bis Bruttonationalglück. Die Debatte über alternative Wohlstandsmodelle und Entwicklungsziele vor dem Rio+20-Gipfel
30. Januar 2012, 16:15-18:30 Uhr
Die Diskussionen über alternative Maße und Modelle gesellschaftlicher Entwicklung haben in jüngster Zeit weltweit an Dynamik gewonnen. Sie sind eine Antwort auf die Grenzen und Unzulänglichkeiten des vorherrschenden Entwicklungsparadigmas, dessen zentrale Zielgrößen weiterhin die Bekämpfung der Einkommensarmut und das Wachstum der wirtschaftlichen Produktion bilden. Es verwechselt Wachstum mit gesellschaftlichem Fortschritt, sieht Armut als primär technisches Problem und ignoriert Verteilungsaspekte und soziale Gerechtigkeit.
Auch beim Thematischen Sozialforum „Capitalist Crisis, Social and Environmental Justice“, das vom 24. bis 29. Januar 2012 in Porto Alegre, Brasilien, stattfindet, stehen diese Fragen im Mittelpunkt. Das Forum ist das wichtigste weltweite Vorbereitungstreffen der Zivilgesellschaft für den Rio+20-Gipfel der Vereinten Nationen. Im Rahmen seiner Arbeit zu Rio+20 wird sich der EED gemeinsam mit Vertreter/innen von Partnerorganisationen aus dem globalen Süden daran beteiligen. Zwei Partner, die direkt vom Thematischen Sozialforum kommen, werden beim Workshop über die dortigen Diskussionen berichten.
Zugleich werden bei dem Workshop die vorläufigen Ergebnisse der internationalen Reflection Group on Global Development Perspectives vorgestellt. Der Gruppe gehören renommierte Vertreter/innen zivilgesellschaftlicher Organisationen und wissenschaftlicher Einrichtungen aus allen Teilen der Erde an. Ihr Ziel ist es, eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Diskussionen über alternative Wohlstandsmodelle und Entwicklungsziele vorzunehmen und daraus politische Empfehlun-gen abzuleiten, die u.a. in den Vorbereitungsprozess zum Rio+20-Gipfel einfließen sollen. Die Reflec-tion Group berücksichtigt dabei auch Ansätze zur Messung der Lebenszufriedenheit wie den Index des „Bruttonationalglücks” in Bhutan und das Konzept des Buen Vivir in der Andenregion.
Programm des Workshops (pdf 500 KB)
Weitere Informationen zur 3. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik und Anmeldung
Aktuelle Pressemitteilungen und Statements
28.03.2012
Bundesregierung blockiert EU-Pläne für mehr Transparenz im Rohstoffsektor
Gemeinsame Pressemitteilung von Global Policy Forum Europe, MISEREOR, Brot für die Welt, Transparency International, ONE und Global Witness zur Position der Bundesregierung in den Verhandlungen um mehr Transparenz für Europäische Rohstoffunternehmen.
Berlin, 28.03.2012: Die Organisationen Transparency International Deutschland, ONE, Global Witness, MISEREOR sowie „Brot für die Welt“ und das Global Policy Forum Europe erwarten von der Bundesregierung, den Widerstand gegen verbindliche Transparenzstandards im Rohstoffsektor aufzugeben. Um die negativen Auswirkungen der Ausbeutung mineralischer und fossiler Rohstoffe zu mindern, sollen Unternehmen Zahlungen an Regierungen rohstoffreicher Länder für jede Mine und jedes andere Projekt offenlegen. Dieser Vorschlag der EU-Kommission wird von einer anfänglichen Positionierung des Europäischen Parlaments nun unterstützt. Deutschland ist daher mit seiner ablehnenden Haltung auf europäischer Ebene einen Schritt weiter in die Isolation geraten.
Pressemitteilung (pdf 200KB)
26.10.2011
Transparenz auch im EU-Rohstoffsektor
Nichtregierungsorganisationen rufen zur Umsetzung der Vorschläge der Europäischen Kommission für mehr Transparenz in der Bergbau- und Erdölindustrie auf.
Bonn/Stuttgart/Berlin: Die Europäische Kommission hat gestern einen Vorschlag veröffentlicht, der mehr Transparenz in die Geschäfte der Erdöl-, Bergbau- und Holzindustrie bringen soll. Sie schlägt vor, alle europäischen Bergbau-, Erdöl- und Erdgasunternehmen sowie die holzeinschlagende Industrie zu verpflichten, ihre Zahlungen an die öffentliche Hand nach Ländern und Projekten zu veröffentlichen. Verschiedene Nichtregierungsorganisationen begrüßen diese Initiative und hoffen, dass sie zur Bekämpfung von Korruption und Steuerhinterziehung und zu einer gerechteren Verteilung des Rohstoffreichtums in den Ländern des Südens beitragen wird.
Pressemitteilung (pdf 500KB)13.07.2011
Die Zahlen müssen auf den Tisch!
Anlässlich ihrer Afrikareise fordert die Zivilgesellschaft die Bundeskanzlerin auf, EU-Pläne für transparente Rohstoffzahlungen zu unterstützen
Berlin - Die Organisationen „Brot für die Welt“, Global Policy Forum, Misereor, ONE Deutschland und Transparency International Deutschland fordern die Bundesregierung anlässlich der Afrikareise von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sich für verbindliche Transparenzstandards der Zahlungsströme im Rohstoffsektor einzusetzen, wie sie derzeit auf europäischer Ebene diskutiert werden. Die verbindliche Offenlegung der Zahlungsströme ist ein erster, aber wichtiger Schritt, damit Rohstoffreichtum zur Armutsbekämpfung beitragen kann.
Die Zahlen müssen auf den Tisch! Pressemitteilung (pdf - 184 KB)15.04.2011
Für ein energiepolitisches Zukunftspaket, das menschengemachte Katastrophen heute und in der Zukunft ausschließt
Sechs zentrale Eckpfeiler für eine klima- und energiesichere Zukunft
Die Katastrophe von Fukushima erfordert jetzt den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomtechnologie in Deutschland und Europa. Hierüber zeichnet sich in Deutschland ein breiter gesellschaftlicher Konsens ab. Aber auch angesichts der zunehmenden Bedrohung durch den Klimawandel müssen die Weichen in der Energiepolitik neu gestellt werden und der Klimaschutz ein elementarer Teil der neuen Energiestrategie werden. Nur so lassen sich in Zukunft die Gefahren menschengemachter Katastrophen durch eine verfehlte Energiepolitik minimieren.
Umwelt- und Entwicklungsverbände fordern ein energiepolitisches Zukunftspaket ohne klimaschädliche und hochriskante Energietechnologien.Eckpfeiler für eine klima- und energiesichere Zukunft 420 KB
15.11.2010
Rethinking Development and Progress
alliance of Civil Society Groups, Networks and Foundations launches Reflection Group on Global Development Perspectives
Beijing/Berlin/Montevideo/New York/Uppsala, November 15, 2010 – Today, an alliance of civil society groups, networks and foundations, including Third World Network, Social Watch, DAWN, the Friedrich-Ebert-Foundation, Global Policy Forum, terre des hommes, and the Dag Hammarskjöld Foundation, launched the Civil Society Reflection Group on Global Development Perspectives.
The group consists of about 15 leading civil society activists, experts and academics from around the globe. The group will assess conventional and alternative models of development and well-being, reconsider development goals and indicators, including the Millennium Development Goals (MDGs), draw conclusions for future development strategies and provide specific policy recommendations for the UN Conference on Sustainable Development 2012.
We find ourselves at a crucial point in time – fast approaching the 2015 deadline for the MDGs, while preparing for the 2012 Conference on Sustainable Development. Today’s unprecedented coincidence of global crises – economic, financial, food and climate – reveals the dead end to which the dominating models of development have led us. It is now time to break old ground, to draw lessons from these crises and to fundamentally rethink our goals and measures of development and social progress – in North and South.
The time between the Summits 2010 and 2012 provides a unique window of opportunity to reconsider the current development paradigm and to develop strategies towards a holistic, rights-based approach of global development and well-being. The Reflection Group will contribute to this process of rethinking.
Four meetings of the Reflection Group are scheduled to take place throughout 2011. The expected outcome will be presented in a report to be published prior to the 2012 UN Conference on Sustainable Development.
Group Members
Barbara Adams (Global Policy Forum, US), Beryl d’Almeida (Abandoned Babies Committee, Zimbabwe), Alejandro Chanona Burguete (National Autonomous University of México), Chee Yoke Ling (Third World Network, China), Ernst Ulrich von Weizsaecker (Germany), Filomeno Santa Ana III (Action for Economic Reforms, Philippines), George Chira (terre des hommes India), Gigi Francisco (Development Alternatives with Women for the New Era, Philippines), Henning Melber (Dag Hammarskjöld Foundation, Sweden), Jorge Ishizawa (Proyecto Andino de Tecnologias Campesinas, Peru), Karma Ura (Centre for Bhutan Studies, Bhutan), Roberto Bissio (Third World Institute/Social Watch, Uruguay) Victoria Tauli-Corpuz (Tebtebba Foundation, Philippines), Yao Graham (Third World Network-Africa, Ghana), Jens Martens (Global Policy Forum Europe, Germany), Hubert Schillinger (Friedrich-Ebert-Foundation, Germany), Danuta Sacher (terre des hommes Germany)
Further Information
www.reflectiongroup.org
Contact
info[ät]reflectiongroup.org
c/o Global Policy Forum Europe | Jens Martens/Wolfgang Obenland | Koenigstr. 37a | D-53115 Bonn, Germany
25. Oktober 2010
Anforderungen an eine zukunftsfähige Rohstoffstrategie
Stellungnahme zivilgesellschaftlicher Organisationen zur Rohstoffstrategie der Bundesregierung
Die Bundesregierung stellt am 26. Oktober 2010 ihre Rohstoffstrategie der Öffentlichkeit vor. Die Strategie soll in erster Linie dazu beitragen, die Rohstoffversorgung der deutschen Industrie zu sichern. Die Diskussion darüber hat bisher fast ausschließlich zwischen Bundesregierung und Industrie stattgefunden. Eine deutsche Rohstoffstrategie sollte jedoch nicht hinter verschlossenen Türen verhandelt werden sondern bedarf einer breiten öffentlichen Debatte. Denn eine solche Strategie hat weitreichende Folgen sowohl für die Menschen in Deutschland als auch für jene in den rohstoffreichen Ländern. Sie sollte daher auch dazu beitragen, dass der Rohstoffabbau die Entwicklungschancen der Menschen in den rohstoffreichen Entwicklungsländern verbessert. Deutschland trägt hierfür eine Mitverantwortung, weil ein erheblicher Teil der Rohstoffe aus diesen Ländern importiert wird. Die Rohstoffversorgung der deutschen Wirtschaft darf nicht auf Kosten der Menschen und der Natur in den Förderländern erfolgen. Soziale, ökologische, menschenrechtliche und friedenspolitische Aspekte müssen einen integralen Bestandteil deutscher Rohstoffpolitik bilden. Die unterzeichnenden Nichtregierungsorganisationen haben dazu die folgenden Anforderungen formuliert.
Anforderungen an eine zukunftsfähige Rohstoffstrategie 1,9 MB














