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Neuer Report: Gemeinsame Ziele – unterschiedliche Verantwortung

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Das Prinzip der gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortung (Common But Differentiated Responsibilities, CBDR) gilt als einer der Meilensteine des Erdgipfels von Rio 1992. Die Regierungen hatten damals ihren unterschiedlichen Beitrag zur Umweltzerstörung anerkannt – und damit auch ihre unterschiedliche Verantwortung, für die Wiederherstellung des Ökosystems und die Anpassung an Umweltschäden zu bezahlen. Heute ist dieses Prinzip zum Dreh- und Angelpunkt der Klima- und Post- 2015-Verhandlungen geworden. Der vorliegende Report beschreibt die aktuellen Kontroversen um das Rio-Prinzip, nimmt die wichtigsten Vorschläge zu seiner Operationalisierung unter die Lupe und stellt schließlich Empfehlungen für die Weiterentwicklung dieses Prinzips vor dem Hintergrund der veränderten geopolitischen und weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zur Diskussion.






11 March 2014 | Global Policy Forum

Neuer Report: Gemeinsame Ziele – unterschiedliche Verantwortung

Das Gerechtigkeitsprinzip in den Klima- und Post-2015-Verhandlungen

Das Prinzip der gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortung (Common But Differentiated Responsibilities, CBDR) gilt als einer der Meilensteine des Erdgipfels von Rio 1992. Die Regierungen hatten damals ihren unterschiedlichen Beitrag zur Umweltzerstörung anerkannt – und damit auch ihre unterschiedliche Verantwortung, für die Wiederherstellung des Ökosystems und die Anpassung an Umweltschäden zu bezahlen.

Heute ist dieses Prinzip zum Dreh- und Angelpunkt der Klima- und Post- 2015-Verhandlungen geworden. Während die Länder des globalen Südens das Prinzip möglichst unverändert bewahren möchten, lehnen die USA und an- dere Industrieländer es in der bisherigen Form ab.

Ohne eine Einigung in dieser Kontroverse wird es 2015 weder zu einem neuen Weltklimavertrag noch zu einer globalen Entwicklungsagenda kommen, die diesen Namen verdient.

Angesichts der veränderten globalen Rahmenbedingungen lautet die entscheidende Frage, wie das Prinzip bewahrt, aber die unterschiedliche Verantwortung jenseits der anachronistischen Aufteilung der Welt in Industrie- und Entwicklungsländer neu interpretiert und in gerechte Kriterien der Lastenteilung und internationale Zahlungsverpflichtungen übersetzt werden kann.

Der vorliegende Report beschreibt die aktuellen Kontroversen um das Rio-Prinzip, nimmt die wichtigsten Vorschläge zu seiner Operationalisierung unter die Lupe und stellt schließlich Empfehlungen für die Weiterentwicklung dieses Prinzips vor dem Hintergrund der veränderten geopolitischen und weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zur Diskussion.


Gemeinsame Ziele – unterschiedliche Verantwortung
Das Gerechtigkeitsprinzip in den Klima- und Post-2015-Verhandlungen

Report - Februar 2014
Herausgegeben von Global Policy Forum und terre des hommes

Download (pdf - 2,2 MB)

Gedruckte Exemplare können Sie hier bestellen (Schutzgebühr: 5,- EUR, zzgl. Versandkosten)


Aus dem Inhalt

  • Gemeinsam, aber unterschiedliche: Ursprünge und Variationen des Gerechtigkeitsprinzips
  • Vorschläge zur Operationalisierung des CBDR-Prinzips
  • Politische Kontroversen um das CBDR-Prinzip
  • Perspektiven von CBDR im Klima- und Post-2015-Regime

Dieser Report ist Teil des Projekts „Zukunftsgerechtigkeit Post-2015“ des Global Policy Forums Europe, durchgeführt mit finanzieller Unterstützung des BMZ und der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.
 

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