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Neuerscheinung: Ungleichheiten verringern! Schlüssel zur Verwirklichung der Agenda 2030

Ungleichheiten_verringern_WebklDie Regierungen haben ein eigenständiges Ziel zur Reduzierung von Ungleichheiten sowohl innerhalb als auch zwischen Ländern in den Katalog der 17 SDGs aufgenommen – eine der größten qualitativen Neuerungen der Agenda 2030 gegenüber den MDGs. SDG 10 ist Ausdruck des in den letzten Jahren enorm gesteigerten Interesses in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik am komplexen Phänomen der sozialen wie ökonomischen, der horizontalen und intersektionalen Ungleichheiten. Mit dem vorliegenden Arbeitspapier werden SDG10 und die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen genauer unter die Lupe genommen. Es beschreibt die verschiedenen Formen ökonomischer, sozialer und politischer Ungleichheiten und die damit verbundenen Indikatoren. Und es erörtert, welche Ansatzpunkte und Politikinstrumente es gibt, um Ungleichheit zu reduzieren – und damit der Verwirklichung der Agenda 2030 einen Schritt näher zu kommen. Denn ohne die Verringerung von Ungleichheiten innerhalb und zwischen Ländern werden sich auch die anderen Ziele der Agenda 2030 kaum realisieren lassen.





March 14, 2018 | GPF

Ungleichheiten verringern!

SDG 10: Schlüssel zur Verwirklichung der Agenda 2030

Arbeitspapier und Briefing

"Wir haben uns zu einem Zeitpunkt versammelt, in dem die nachhaltige Entwicklung vor immense Herausforderungen gestellt ist. Milliarden unserer Bürger leben nach wie vor in Armut, und ein Leben in Würde wird ihnen verwehrt. Die Ungleichheiten innerhalb der Länder und zwischen ihnen nehmen zu. Es bestehen enorme Unterschiede der Chancen, des Reichtums und der Macht.“

So heißt es in Paragraph 14 der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, verabschiedet von den Mitgliedern der Vereinten Nationen im September 2015. Konsequenterweise haben die Regierungen ein eigenständiges Ziel zur Reduzierung von Ungleichheiten sowohl innerhalb als auch zwischen Ländern in den Katalog der 17 SDGs aufgenommen – eine der größten qualitativen Neuerungen der Agenda 2030 gegenüber den MDGs. SDG 10 ist damit Ausdruck des in den letzten Jahren enorm gesteigerten Interesses in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik am komplexen Phänomen der sozialen wie ökonomischen, der horizontalen und intersektionalen Ungleichheiten.

Auf internationaler Ebene hat beispielsweise Oxfam dazu beigetragen mit seinen Berechnungen, nach denen inzwischen die acht reichsten Männer der Erde über ebenso viel Vermögen verfügen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen. Selbst das Weltwirtschaftsforum bezeichnet die wachsenden Disparitäten bei Einkommen und Vermögen als größte Herausforderung für die globale Entwicklung der nächsten zehn Jahre.

Mit dem vorliegenden Arbeitspapier werden SDG10 und die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen genauer unter die Lupe genommen. Es beschreibt die verschiedenen Formen ökonomischer, sozialer und politischer Ungleichheiten und die damit verbundenen Indikatoren. Und es erörtert, welche Ansatzpunkte und Politikinstrumente es gibt, um Ungleichheit zu reduzieren – und damit der Verwirklichung der Agenda 2030 einen Schritt näher zu kommen. Denn ohne die Verringerung von Ungleichheiten innerhalb und zwischen Ländern werden sich auch die anderen Ziele der Agenda 2030 kaum realisieren lassen.


Ungleichheiten_verringern_WebklUngleichheiten verringern!

SDG 10: Schlüssel zur Verwirklichung der Agenda 2030

Arbeitspapier

Herausgeber: Global Policy Forum Europe
Autor: Wolfgang Obenland
Bonn, Januar 2018
ISBN 978-3-943126-39-6

Zum Download des Arbeitspapiers (pdf, 1,5 MB)
Zur Bestellung gedruckter Exemplare.


GPF-Briefing_1217_Ungleichheiten_onlineklÖkonomische Ungleichheiten verringern

SDG 10 als Schlüsselziel für die Verwirklichung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Briefing

Herausgeber: Global Policy Forum Europe
Autor: Wolfgang Obenland
Bonn, Dezember 2017

Zum Download des Briefings (pdf, 235 KB)




Das Arbeitspapier sowie das Briefing sind Teil des Projekts „2030.de“ des Global Policy Forums Europe, gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen sowie von Engagement Global im Auftrag des BMZ.

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