Global Policy Forum

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Die folgende Liste enthält Berichte, Studien, Artikel und Pressemitteilungen / Statements die von GPF Europe publiziert wurden, oder an denen GPF Europe als Mitherausgeber oder Autor beteiligt ist.


Berichte



Globale Partnerschaften

Wundermitel zur Umsetzung der 2030-Agenda?

Autoren: Jens Martens und Karolin Seitz
Herausgeber: Global Policy Forum Europe
ISBN: 978-3-943126-31-0
Bonn, Februar 2017
68 Seiten

Zum Download des Arbeitspapiers (pdf, 1,3 MB)

Globale_Partnerschaften_onlinek

Multi-Akteur-Partnerschaften in der 2030-Agenda

Elemente eines rechtlichen und institutionellen Rahmens

Autoren: Jens Martens und Karolin Seitz

Herausgeber: Global Policy Forum Europe
Bonn, Februar 2017
6 Seiten

Zum Download des Briefings (pdf, 200 KB)

GPF-Briefing_0217_Mult-Akteur-Partnerschaftenk

Der Nationale Aktionsplan „Wirtschaft und Menschenrechte“ und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – kommt zusammen, was zusammen gehört?

GPF-Briefing, Februar 2017

Autorin: Karolin Seitz
Herausgeber: Global Policy Forum Europe

Zum Download des Briefings (PDF, 200 KB)

GPF-Briefing_0217_NAPkl

Ländersache Nachhaltigkeit

Die Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung durch die Bundesländer

Autor: Uwe Kerkow
Herausgeber: Global Policy Forum Europe
ISBN: 978-3-943126-30-3
Bonn, Januar 2017
48 Seiten

Zum Download des Berichts hier (pdf, 1 MB)

Laendersache__Nachhaltigkeit

SDGs für die Bundesländer

Die Rolle der Länder bei der Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung

Autoren: Svenja Brunkhorst und Wolfgang Obenland
Herausgeber: Global Policy Forum Europe
Bonn, Januar 2017

Zum Download des Briefings (pdf, 200 KB)

GPF-Briefing_0117_SDGs_Bundeslander

Gestiftete Entwicklung?

Die Kooperation zwischen der deutschen Entwicklungspolitik und privaten Stiftungen

Autor/innen: Jens Martens und Karolin Seitz
Herausgeber: Brot für die Welt, Global Policy Forum, MISEREOR
Aachen/Berlin/Bonn/New York, Januar 2017

ISBN 978-3-943126-29-7

Download (pdf, 880 KB)


Gestiftete_Entwicklung_Cover

“Morality cannot be legislated, but behaviour can be regulated”

Bericht über die zweite Tagung der UN-Arbeitsgruppe zur Erstellung eines verbindlichen Rechtsinstruments zu Wirtschaft und Menschenrechten, 24.-28. Oktober 2016, Genf

Autorin: Karolin Seitz
Herausgegeber: Brot für die Welt, Global Policy Forum, MISEREOR
Aachen/Berlin/Bonn, Dezember 2016

Download (pdf, 641 KB)

GPF-Briefing_1216_Zweite_Tagung_Treaty

Auf dem Weg zu globalen Unternehmensregeln

Der "Treaty-Prozess" bei den Vereinten Nationen über ein internationales Menschenrechtsabkommen zu Transnationalen Konzernen und anderen Unternehmen

Autor/innen: Jens Martens und Karolin Seitz
Herausgeber: Global Policy Forum und Rosa-Luxemburg-Stiftung - New York Office
Berlin/Bonn/New York, Mai 2016

ISBN 978-3-943126-24-2

Download (pdf, 1,4 MB)

Download der englischen Fassung (pdf, 712 KB)

Globale_Unternehmensregeln_Titelseite

Wirtschaft Macht Politik
Einfluss privatwirtschaftlicher Akteure in internationalen Politikprozessen

Redaktion: Jens Martens und Karolin Seitz
Autorinnen und Autoren: Berndt Hinzmann, Pia Eberhardt, Timo Lange, Sarah Lincoln, Benjamin Luig, Jens Martens, Daniel Mittler, Antje Schneeweiß, Karolin Seitz, Hans J. H. Verolme

Herausgeber: Brot für die Welt/Global Policy Forum/MISEREOR
Aachen/Berlin/Bonn, April 2016

ISBN 978-3-943126-25-9

Download (pdf 1,8 MB)

Deckblatt

Die 2030-Agenda
Globale Zukunftsziele für nachhaltige Entwicklung

Report

Autoren: Jens Martens und Wolfgang Obenland
Herausgeber: Global Policy Forum und terre des hommes

Bonn/Osnabrück, Februar 2016
ISBN 978-3-943126-23-5

Download (pdf, 2,8 MB)

Zur Bestellung gedruckter Exemplare geht es hier.

Agenda_2030_online

Philanthropische Stiftungen und Entwicklung
Trends, Risiken und Nebenwirkungen

Deutsche Zusammenfassung

Dezember 2015
Herausgegeben von Brot für die Welt, MISEREOR und Global Policy Forum
Autor/innen: Jens Martens und Karolin Seitz

Download (pdf - 400 KB).

Die komplette, englischsprachige Studie finden sie hier.

Kurzfassung_Philanthro_Power

Der Weg ist das Ziel
Die Ergebnisse der 3. Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung und die Mittel zur Umsetzung der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung

Arbeitspapier - November 2015
Herausgegeben von Global Policy Forum
Autor: Wolfgang Obenland
ISBN 978-3-943126-22-8

Download (pdf - 615 KB)

DWidZ_09112015_small

Gut leben global
Neue Ansätze der Wohlstandsmessung und SDGs für Deutschland

Report - Februar 2015
Herausgegeben von Global Policy Forum und terre des hommes
Autoren: Jens Martens und Wolfgang Obenland
ISBN 978-3-943126-19-8

Download (pdf - 1,2 MB)

Gedruckte Exemplare können Sie hier bestellen (Schutzgebühr: 5,- EUR, zzgl. Versandkosten)

Versteckte Profite
Wie die EU ein unfaires globales Steuersystem befördert

Stop Tax Dodging Report 2014

Herausgegeben von Eurodad mit Beiträgen von zivilgesellschaftlichen Organisationen in 13 Ländern, u.a. Global Policy Forum.

Download der deutschen Kurzfassung (pdf, 8 MB)

Dowload des vollständigen englischen Originals (pdf, 8 MB)

eurodad

In wessen Namen?
Ein kritischer Blick auf die Schutzverantwortung

W&F Dossier 76 - August 2014
Beilage zu Wissenschaft und Frieden 3-2014

Herausgegeben von der Informationsstelle Wissenschaft und Frieden in Zusammenarbeit mit dem Global Policy Forum und der Rosa Luxemburg Stiftung—New York Office

Autor/innen: Lou Pingeot und Wolfgang Obenland

Download (pdf - 375 KB)

Dossier-76_Web

Gemeinsame Ziele – unterschiedliche Verantwortung
Das Gerechtigkeitsprinzip in den Klima- und Post-2015-Verhandlungen

Report - Februar 2014
Herausgegeben von Global Policy Forum und terre des hommes

Download (pdf - 2,2 MB)

Gedruckte Exemplare können Sie hier bestellen (Schutzgebühr: 5,- EUR, zzgl. Versandkosten)

Report_CBDR_web

Schattenfinanzzentrum Deutschland
Deutschlands Rolle bei globaler Geldwäsche, Kapitalflucht und Steuervermeidung

Report - November 2013
Herausgegeben von Global Policy Forum, MISEREOR, Tax Justice Network und WEED

Download (pdf - 1,2 MB)

Report_Schattenfinanzzentrum_Deutschland_web



Keine Zukunft ohne Gerechtigkeit
Bericht der Civil Society Reflection Group on Global Development Perspectives

Report - Februar 2013
Herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung, terre des hommes und Global Policy Forum Europe

Download (pdf - 1,7 MB)



Keine_Zukunft_ohne_Gerechtigkeit

Globale Nachhaltigkeitsziele
für die Post-2015-Entwicklungsagenda

Report - Januar 2013
Herausgegeben von terre des hommes und Global Policy Forum Europe
Autor: Jens Martens
Schutzgebühr: € 5,-

Download (pdf - 3,1 MB)

titelseite_GSG-Report

Vom Erz zum Auto
Abbaubedingungen und Lieferketten im Rohstoffsektor und die Verantwortung der deutschen Automobilindustrie

Report - September 2012
Herausgegeben von Brot für die Welt, MISEREOR und Global Policy Forum Europe
Autoren: Uwe Kerkow, Jens Martens, Axel Müller
Schutzgebühr: € 5,-

Der Bericht kann mit einer E-Mail an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it bestellt werden.

Download (pdf - 1,93 MB)

From the ore to the car
Mining conditions and supply chains in the commodity sector and the responsibility of the German automobile industry

Summary

Download (pdf - 1,2 MB)

Du minerai à la voiture
Conditions d’extraction et chaînes d’approvisionnement dans le secteur des matières premières et la responsabilité de l’industrie automobile allemande

Version abrégée

Download (pdf - 1,2 MB)

Desde el mineral hasta el automóvil
Condiciones de explotación y cadenas de suministro en el sector de materias primas y la responsabilidad de la industria automovilística alemana

Versión abreviada

Download (pdf - 1,2 MB)

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Rio+20 - Die UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung 2012
Hintergründe – Konflikte – Perspektiven

Report - Februar 2012
Herausgegeben von terre des hommes und Global Policy Forum Europe
Autor: Jens Martens
Schutzgebühr: € 5,-

Der Bericht kann unter https://rsvp.globalpolicy.org/report-rio20-bestellung oder mit einer E-Mail an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it bestellt werden.

Download (pdf - 3 MB)

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Transparenz – ein erster Schritt auf dem Weg zur Ressourcengerechtigkeit
Zwischenbilanz der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) in der zentralafrikanischen Region
Report - September 2011
Herausgegeben von Brot für die Welt, Misereor, Global Policy Forum Europe
Autoren: Heidi Feldt und Axel Müller

Download (pdf - 3 MB)

Der gedruckte Report kann bestellt werden unter europe[at]globalpolicy.org (Schutzgebühr 5,-€ zzgl. Portokosten)

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UmSteuern
Folgen von Kapitalflucht und Steuerhinterziehung für die Länder des Südens - und was dagegen zu tun ist

Report - Juni 2011
Herausgegeben von Misereor, terre des hommes, Global Policy Forum Europe
Autoren: Jens Martens und Wolfgang Obenland

Download (pdf - 3,4 MB)

Der gedruckte Report kann bestellt werden unter europe[at]globalpolicy.org (Schutzgebühr 5,-€ zzgl. Portokosten)

UmSteuern_-_Titelbild

Armutszeugnis 2010. Bilanz und Perspektiven der
Millenniumsentwicklungsziele

September 2010
Herausgegeben von terre des hommes Deutschland und GPF Europe

deutsch (pdf - 1,65 MB)

Der gedruckte Report kann bestellt werden unter europe[at]globalpolicy.org (Schutzgebühr 5,-€ zzgl. Portokosten)

titel_armutszeugnis2010
Sonderwirtschaftszonen. Entwicklungsmotoren oder teure Auslaufmodelle der Globalisierung?

Mai 2010
Herausgegeben von DGB Bildungswerk - Nord-Süd-Netz, GPF Europe und terre des hommes Deutschland

deutsch (pdf - 6,4 MB)

titel_swz


Die globale Entwicklungskrise. Auswirkungen - Reaktionen - Konsequenzen. Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise für Armutsbekämpfung und Entwicklung.
Januar 2010
Herausgegeben von GPF Europe und terre des hommes Deutschland
deutsch (pdf-1,35 MB)

Der gedruckte Report kann bestellt werden unter europe[at]globalpolicy.org (Schutzgebühr 5,-€ zzgl. Portokosten)

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Social Watch Deutschland Report 2009: Globale Krisen. Soziale Auswirkungen – politische Konsequenzen.
November 2009
Social Watch Deutschland
Ein Bericht zivilgesellschaftlicher Organisationen über den Fortschritt bei Armutsbekämpfung und Gleichstellung der Geschlechter.

zum Report

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Dokumentation: Freiwillig in die Krise – reguliert wieder heraus.
Die globale Finanzkrise und die Verantwortung von Unternehmen und Banken

Mai 2009
Herausgegeben vom CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, DGB-Bildungswerk, Global Policy Forum, terre des hommes und ver.di
deutsch (pdf
1.3 MB)

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Dokumentation: Die zweite Weltkonferenz für Entwicklungsfinanzierung in Doha - Erwartungen und Forderungen aus Entwicklungspolitik und Zivilgesellschaft.
Oktober 2008
Herausgegeben von GPF Europe, terre des hommes und VENRO.
deutsch (pdf – 1.6 MB)

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Heidi Feldt/Jens Martens: Transparenz beginnt zu Hause.
Deutsche Unternehmen und Banken im Rohstoffsektor und die Transparenz ihrer Zahlungsflüsse.
September 2008
Herausgegeben von Brot für die Welt, Global Policy Forum Europe und MISEREOR
deutsch (pdf – 1.5 MB)

gpf-europe-transparenz-beginnt-zu-hause

Jens Martens: Kassensturz in der Entwicklungszusammenarbeit.

Kosten und Finanzierung der internationalen Entwicklungsziele.
April 2008
Herausgegeben von GPF Europe und terre des hommes.
deutsch (pdf – 1.3 MB)

gpf-europe-kassensturz-in-der-entwicklungszusammenarbeit

Dokumentation: Steuergerechtigkeit und Unternehmensverantwortung.
Februar 2008
Herausgegeben von DGB Bildungswerk, GPF Europe und terre des hommes.
Mit Beiträgen von Nicola Liebert, Jens Martens, Bruno Gurtner, Wilfried Kurtzke und Detlev von Larcher
deutsch (pdf – 0.5 MB)

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Social Watch Deutschland Report 2007
Würde und Menschenrechte wahren. Das Recht auf soziale Sicherheit für alle verwirklichen.
Oktober 2007
Social Watch Deutschland, Bonn
deutsch (pdf – 1.3 MB)

gpf-europe-social-watch-report-2007

Armutszeugnis. Die Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen. Halbzeitbilanz – Defizite – Perspektiven
September 2007
Herausgegeben von GPF Europe und terre des hommes Deutschland.
deutsch (pdf – 1.1 MB)

gpf-europe-armutszeugnis-die-millenniumsentwicklungsziele-der-vereinten-nationen

Mehr Transparenz für mehr Entwicklung. Rohstoffkonzerne und Regierungen in der Pflicht.
Juni 2007
„Brot für die Welt”, Misereor und Global Policy Forum Europe
deutsch (pdf – 1,2 MB)

gpf-europe-mehr-transparenz-fr-mehr-entwicklung

Dokumentation: Für eine Handvoll Dollars? Die MDGs und die Armutsindikatoren von Weltbank und UN – Defizite und Alternativen.
Februar 2007
Herausgegeben von GPF Europe und terre des hommes Deutschland.
deutsch (pdf – 1,2 MB)

gpf-europe-fr-eine-handvoll-dollars

Social Watch Deutschland Report 2006.
Kein Geld für die Armen? Ursachen – Analysen – Alternativen

Oktober 2006
Social Watch Deutschland, Bonn
deutsch (pdf – 1,24 MB)

gpf-europe-social-watch-report-2006

Dokumentation: Verbindliche Regeln für die Multis – Corporate Accountability. Zwischenbilanz und Zukunftsperspektiven
Februar 2006
Herausgegeben von DGB-Bildungswerk, Global Policy Forum, terre des hommes und weed. Bonn/Berlin/Düsseldorf/Osnabrück.
deutsch (pdf – 1,7 MB)

gpf-europe-verbindliche-regeln-fr-multis-corporate-accountability2

Social Watch Deutschland Report 2005.
Handeln statt Versprechen – Soziale Gerechtigkeit und Armutsbekämpfung

Oktober 2005
Social Watch Deutschland, Bonn.
deutsch (pdf – 1,5 MB)

gpf-europe-social-watch-report-2005


Studien und Arbeitspapiere

Country-by-Country Reporting
Länderbezogene Offenlegungspflichten für Unternehmen – ein Beitrag zur Stärkung der öffentlichen Finanzen in Entwicklungsländern

2. vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage
Arbeitspapier - August 2013
Herausgegeben von Brot für die Welt, Misereor, Global Policy Forum
Autor: Wolfgang Obenland
Aachen/Berlin/Bonn

Download (pdf - 480 KB)

Arbeitspapier_Country-by-Country_2013

Die Neue Allianz für Ernährungssicherheit in Afrika: ist die Initiative der G8-Länder geeignet, die Armut zu bekämpfen?
Ein Positionspapier des Forums Umwelt und Entwicklung
Juni 2013
Herausgegeben vom Forum Umwelt und Entwicklung
Berlin

Download (pdf - 500 KB)

G8_New_Alliance

Country-by-Country Reporting
Länderbezogene Offenlegungspflichten für Unternehmen – ein Beitrag zur Stärkung der öffentlichen Finanzen in Entwicklungsländern

Arbeitspapier - Oktober 2011
Herausgegeben von Brot für die Welt, Misereor, Global Policy Forum Europe
Autor: Wolfgang Obenland
Aachen/Stuttgart/Bonn

Download (pdf - 350 KB)

country-by-country-titel


Klaus Hüfner
Finanzbeiträge an das UN-System - Anmerkungen zur Aussagekraft von Statistiken im Spannungsfeld von Transparenz, Kohärenz und Rechenschaftskontrolle
Arbeitspapier - Mai 2011
Herausgegeben von Global Policy Forum Europe

Download (pdf - 250 KB)

arbeitspapier02
Brauchen wir einen "Entwicklungs-DAX"? Maße entwicklungspolitischer Verantwortung in Zeiten der Globalisierung
Arbeitspapier - Dezember 2010
Herausgegeben von terre des hommes und Global Policy Forum Europe
Arbeitspapier_Entwicklung-DAX
Jens Martens/Tobias Debiel: Das MDG-Projekt in der Krise. Halbzeitbilanz und Zukunftsperspektiven.
September 2008
Herausgeben von INEF, Global Policy Forum Europe und der Universität Duisburg-Essen.

titelmdginderkrise

Jens Martens: Multistakeholder Partnerships – Future Models of Multilateralism?
Januar 2007
Dialogue on Globalization Occasional Paper No. 29,
Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin.
englisch (pdf – 0,6 MB)

gpf-europe-multistakeholder-partnerships-future-models-of-multilateralism

Jens Martens: Die öffentliche Armut der Entwicklungsländer. Was die Regierungen des Südens daran hindert, Armutsbekämpfung aus eigener Kraft zu finanzieren – und was dagegen getan werden kann.
August 2006
Herausgegeben von DGB-Bildungswerk, GPF Europe und terre des hommes Deutschland.
deutsch (pdf – 1,0 MB)
englisch (pdf – 1,0 MB)

gpf-europe-die-ffentliche-armut-der-entwicklungslnder

Jens Martens: Nichtregierungsorganisationen und die Vereinten Nationen – Perspektiven nach dem Weltgipfel 2005
Januar 2006
Dialogue on Globalization Briefing Paper Series,
Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin.
deutsch
englisch

gpf-europe-nichtregierungsorganisationen-und-die-vereinten-nationen

Jens Martens: Die Entwicklungsagenda nach dem Millennium+5 Gipfel 2005 – Eine Checkliste unerledigter Aufgaben
Oktober 2005
Dialogue on Globalization Briefing Paper,
Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin.
deutsch
englisch
spanisch

gpf-europe-die-entwicklungsagenda-nach-dem-millennium5-gipfel2005

Jens Martens: Kompendium globaler Ungleichheit: Der Bericht über die menschliche Entwicklung 2005
Oktober 2005
Dialogue on Globalization Briefing Paper Series,
Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin.
deutsch

gpf-europe-kompendium-globaler-ungleichheit

Jens Martens: Eine Frage des Politischen Willens – Der Bericht des Helsinki-Prozesses über Globalisierung und Demokratie
September 2005
Dialogue on Globalization Briefing Paper Series,
Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin.
deutsch

gpf-europe-eine-frage-des-politischen-willens

Jens Martens: Entwicklungspolitik im Bundestagswahlkampf 2005 – Analyse der Wahlprogramme und Forderungen an die Parteien
August 2005
VENRO, in Kooperation mit Brot für die Welt, Berlin
deutsch

gpf-europe-entwicklungspolitik-im-bundestagswahlkampf2005

Jens Martens: Verdoppelung der Hilfe - Halbierung der Armut.
Die Internationale Finanzfazilität – neue Zauberformel der Entwicklungsfinanzierung?

Juni 2005
VENRO, Berlin
deutsch

gpf-europe-verdoppelung-der-hilfe-halbierung-der-armut

Jens Martens: „In größerer Freiheit.” Der Bericht des UN-Generalsekretärs zum
Millennium+5-Gipfel. 2005

April 2005
Dialogue on Globalization Briefing Paper Series,
Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin
deutsch
englisch

gpf-europe-in-grerer-freiheit

Jens Martens: UN-Reform und Millenniumsziele 2005.
Chancen für neue Initiativen zur Entwicklungsfinanzierung und Global Governance?
Arbeitspapier zum Stand der internationalen Debatte im Vorfeld des
Millennium+5-Gipfels der Vereinten Nationen

März 2005
Heinrich Böll Stiftung, Berlin (Global Issues Papers No. 16)
deutsch

gfp-europe-un-reform-und-milleniumsziele-2005

Jens Martens: Der Bericht des UN Millenniumprojekts „Investing in Development”
Februar 2005
Dialogue on Globalization Briefing Paper Series,
Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin
deutsch

gpf-europe-der-bericht-des-un-milleniumprojekts-investing-in-development


Artikel

Jens Martens: Die Reform des UN Wirtschafts- und Sozialrats (ECOSOC): Eine unendliche Geschichte?
November 2006
In: Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung. W&E Hintergrund Nov 2006.
deutsch
englisch

gpf-europe-die-reform-des-un-wirtschafts-und-sozialrats-ecosoc

Jens Martens: Unternehmensverantwortung zwischen Dialog und Verbindlichkeit.
Thesen und Schlussfolgerungen zur NRO-Standortbestimmung nach fünf Jahren Diskussion an „Runden Tischen”

Februar 2005
In: Unternehmensverantwortung zwischen Dialog und Verbindlichkeit. NRO-Standortbestimmung nach 5 Jahren Diskussion an „Runden Tischen”.
Dokumentation des VENRO Workshops, 7. Dezember 2004, Bonn, S. 5 – 8
deutsch
englisch

gpf-europe-unternehmensverantwortung-zwische-dialog-und-verbindlichkeit

Pressemitteilungen und Statements

07.11.2013

Deutschland erneut unter den Top 10 internationaler Steueroasen
Bericht unterstreicht Deutschlands Rolle im Schattenfinanzindex


Pressemitteilung von Global Policy Forum, MISEREOR, Tax Justice Network und WEED

Berlin, 7. November 2013 Mitten in den Koalitionsverhandlungen für eine neue Bundesregierung veröffentlicht das Tax Justice Network heute den Schattenfinanzindex 2013 mit dem Ranking der schädlichsten Schattenfinanzzentren der Welt. Darin nimmt Deutschland wieder einen Platz unter den Top 10 internationaler Steueroasen ein. Aus diesem Anlass geben die Organisationen Global Policy Forum, MISEREOR Tax Justice Network und Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung (WEED) in Zusammenarbeit mit dem deutschen Netzwerk Steuergerechtigkeit einen Bericht zu Deutschland als Schattenfinanzzentrum heraus.

Der Bericht „Schattenfinanzzentrum Deutschland“ beleuchtet die Schwächen der derzeitigen Gesetzgebung, die Deutschland zu einem Eldorado für Geldwäscher machen, und unterstreicht die Notwendigkeit eines Politikwechsels durch die neue Bundesregierung. „Schätzungen gehen davon aus, dass zwischen 29 und 57 Milliarden Euro jährlich in Deutschland ‚gewaschen’ werden. Zu den Quellen dieser enormen Summe gehören sowohl korrupte Politiker aus Ländern des globalen Südens als auch die organisierte Kriminalität. Die neue Bundesregierung und der neue Bundestag sind aufgefordert, zügig für Abhilfe zu sorgen,“ sagt dazu Markus Henn von der Organisation WEED, Mitautor des Bericht.

Pressemitteilung (pdf 100 KB)

Report "Schattenfinanzzentrum Deutschland" (pdf 1,2 MB)

Financial Secrecy Index


14.06.2013

G8 auf dem Holzweg: Armuts- und Hungerbekämpfung geht anders


Pressemitteilung der AG Landwirtschaft und Ernährung des Forums Umwelt und Entwicklung

Berlin, 14. Juni 2013: Aus entwicklungs- und umweltpolitischer Sicht werden keine positiven Impulse vom G8-Gipfel in Großbritannien ausgehen. Viel mehr konterkarieren die G8 mit ihren Initiativen – insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung – wichtige progressive Impulse, die zum Beispiel vom FAO-Komitee für Ernährungssicherheit (CFS) ausgehen. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang die Initiative „New Alliance for Food Security and Nutrition“. Anlässlich des diesjährigen G8-Gipfels veröffentlicht die Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung des Forums Umwelt und Entwicklung ein neues Positionspapier unter dem Titel „Die Neue Allianz für Ernährungssicherheit in Afrika: Ist die Initiative der G8-Länder geeignet, die Armut zu bekämpfen?“

Pressemitteilung (pdf 30 KB)

Possitionspapier (pdf 500 KB)



28.03.2012

Bundesregierung blockiert EU-Pläne für mehr Transparenz im Rohstoffsektor


Gemeinsame Pressemitteilung von Global Policy Forum Europe, MISEREOR, Brot für die Welt, Transparency International, ONE und Global Witness zur Position der Bundesregierung in den Verhandlungen um mehr Transparenz für Europäische Rohstoffunternehmen.

Berlin, 28.03.2012: Die Organisationen Transparency International Deutschland, ONE, Global Witness, MISEREOR sowie „Brot für die Welt“ und das Global Policy Forum Europe erwarten von der Bundesregierung, den Widerstand gegen verbindliche Transparenzstandards im Rohstoffsektor aufzugeben. Um die negativen Auswirkungen der Ausbeutung mineralischer und fossiler Rohstoffe zu mindern, sollen Unternehmen Zahlungen an Regierungen rohstoffreicher Länder für jede Mine und jedes andere Projekt offenlegen. Dieser Vorschlag der EU-Kommission wird von einer anfänglichen Positionierung des Europäischen Parlaments nun unterstützt. Deutschland ist daher mit seiner ablehnenden Haltung auf europäischer Ebene einen Schritt weiter in die Isolation geraten.

Pressemitteilung (pdf 200KB)


13.07.2011

Die Zahlen müssen auf den Tisch!

Anlässlich ihrer Afrikareise fordert die Zivilgesellschaft die Bundeskanzlerin auf, EU-Pläne für transparente Rohstoffzahlungen zu unterstützen

Berlin - Die Organisationen „Brot für die Welt“, Global Policy Forum, Misereor, ONE Deutschland und Transparency International Deutschland fordern die Bundesregierung anlässlich der Afrikareise von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sich für verbindliche Transparenzstandards der Zahlungsströme im Rohstoffsektor einzusetzen, wie sie derzeit auf europäischer Ebene diskutiert werden. Die verbindliche Offenlegung der Zahlungsströme ist ein erster, aber wichtiger Schritt, damit Rohstoffreichtum zur Armutsbekämpfung beitragen kann.

Die Zahlen müssen auf den Tisch! Pressemitteilung (pdf - 184 KB)


15. April 2010

Für ein energiepolitisches Zukunftspaket, das menschengemachte Katastrophen heute und in der Zukunft ausschließt

Sechs zentrale Eckpfeiler für eine klima- und energiesichere Zukunft

Die Katastrophe von Fukushima erfordert jetzt den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomtechnologie in Deutschland und Europa. Hierüber zeichnet sich in Deutschland ein breiter gesellschaftlicher Konsens ab. Aber auch angesichts der zunehmenden Bedrohung durch den Klimawandel müssen die Weichen in der Energiepolitik neu gestellt werden und der Klimaschutz ein elementarer Teil der neuen Energiestrategie werden. Nur so lassen sich in Zukunft die Gefahren menschengemachter Katastrophen durch eine verfehlte Energiepolitik minimieren.

Umwelt- und Entwicklungsverbände fordern ein energiepolitisches Zukunftspaket ohne klimaschädliche und hochriskante Energietechnologien.

Eckpfeiler für eine klima- und energiesichere Zukunft 420 KB

25. Oktober 2010gpf_europe_-_rohstoffstrategie

Anforderungen an eine zukunftsfähige Rohstoffstrategie
Stellungnahme zivilgesellschaftlicher Organisationen zur Rohstoffstrategie der Bundesregierung

Die Bundesregierung stellt am 26. Oktober 2010 ihre Rohstoffstrategie der Öffentlichkeit vor. Die Strategie soll in erster Linie dazu beitragen, die Rohstoffversorgung der deutschen Industrie zu sichern. Die Diskussion darüber hat bisher fast ausschließlich zwischen Bundesregierung und Industrie stattgefunden. Eine deutsche Rohstoffstrategie sollte jedoch nicht hinter verschlossenen Türen verhandelt werden sondern bedarf einer breiten öffentlichen Debatte. Denn eine solche Strategie hat weitreichende Folgen sowohl für die Menschen in Deutschland als auch für jene in den rohstoffreichen Ländern. Sie sollte daher auch dazu beitragen, dass der Rohstoffabbau die Entwicklungschancen der Menschen in den rohstoffreichen Entwicklungsländern verbessert. Deutschland trägt hierfür eine Mitverantwortung, weil ein erheblicher Teil der Rohstoffe aus diesen Ländern importiert wird. Die Rohstoffversorgung der deutschen Wirtschaft darf nicht auf Kosten der Menschen und der Natur in den Förderländern erfolgen. Soziale, ökologische, menschenrechtliche und friedenspolitische Aspekte müssen einen integralen Bestandteil deutscher Rohstoffpolitik bilden. Die unterzeichnenden Nichtregierungsorganisationen haben dazu die folgenden Anforderungen formuliert.

Anforderungen an eine zukunftsfähige Rohstoffstrategie (Stand März 2011) 1,9 MB

16. Juni 2010

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Anhörung des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zur „Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele“
MDG 8: Die globale Entwicklungspartnerschaft in der Krise


Im September 2000 verabschiedeten 189 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die Millenniumserklärung. Sie beschreibt die Agenda für die internationale Politik im 21. Jahrhundert und legt dafür vier programmatische Handlungsfelder fest:
- Frieden, Sicherheit und Abrüstung,
- Entwicklung und Armutsbekämpfung,
- Schutz der gemeinsamen Umwelt sowie
- Menschenrechte, Demokratie und gute Regierungsführung.

Die Bekämpfung der weltweiten Armut in allen ihren Ausprägungen wurde zum gemeinsamen überwölbenden Ziel erklärt. Und für die Umsetzung der Erklärung wurden von den Vereinten Nationen acht messbare Ziele, die so genannten Millenniums-Entwicklungsziele (Millennium Development Goals, MDG) entwickelt, die bis zum Jahr 2015 erreicht werden sollen. Die besondere politische Bedeutung der MDG liegt darin, dass sie für die internationale Entwicklungszusammenarbeit erstmals einen gemeinsamen Bezugsrahmen bilden. Die Hauptverantwortung, die Ziele 1 bis 7 zu erreichen, liegt bei den Entwicklungsländern. Die Industrieländer sind im Rahmen einer neuen globalen Partnerschaft, Ziel 8, gefordert, vor allem die internationalen Rahmenbedingungen für die Erreichung der Ziele zu verbessern, u.a. durch
- die Erhöhung der öffentlichen Entwicklungshilfe,
- die Schaffung fairer Handelsbedingungen, z.B. durch Marktöffnung und den Abbau von Agrarsubventionen in den Industrieländern, oder
- Schuldenerleichterungen, damit auch ärmere Länder ihre Entwicklung vorrangig mit eigenen Mitteln finanzieren können, sowie
- die Unterstützung von good governance Strukturen.


Stellungnahme des Global Policy Forums Europe – Beitrag von Dr. Antje Schultheis - 577.89 Kb


7. April 2010

IASB schlägt neue Standards vor. RohstoffunternehmenschwächtenInhalte ab - auf Kosten der Bevölkerung

Das International Accounting Standards Board (IASB) hat gestern einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Berichts- und Rechnungslegungsstandards in der Erdöl-, Erdgas- und Bergbauindustrie getan. Allerdings sagen Experten der rohstofffördernden Industrie, dass der ursprüngliche Vorschlag durch den Druck von Unternehmen abgemildert wurde. Was gestern Abend vorgelegt wurde, reicht jedoch noch nicht aus, um Investoren und BürgerInnen rohstoffreicher Länder Zugang zu notwendigen Informationen zu ermöglichen.

In ihrem formalen "Discussion Paper" für einen neuen Standard in der rohstofffördernden Industrie untersucht das wichtigste Gremium für weltweite Rechnungslegungsstandards verschiedene neue Berichtanforderungen für Reserven, Produktion und Kosten. Das Diskussionspapier ist ein wichtiger Schritt in der Reform der IASB Standards, so wird darin u.a. der Vorschlag behandelt, durch Unternehmensinformationen auf Länderbasis (country-by-country) für größere Transparenz zu sorgen. Bisher werden nur zusammengefasste Informationen für Regionen oder Unternehmensaktivitäten veröffentlicht.

"Die Bürgerinnen und Bürger der rohstoffreichen Länder haben ein Recht zu erfahren, wieviel ihre Regierung aus dem Verkauf der Abbaurechte und den anfallenden Steuern einnimmt. Nur so können sie ihre Regierungen überprüfen. Denn bisher kommen die Gelder in vielen Ländern nicht bei der armen Bevölkerung an. Die Kosten für fehlende Informationen haben daher im Endeffekt die Menschen in den rohstoffreichen Ländern zahlen. Der selbstgewählte Auftrag des IASB ist es, Standards zu entwickeln, die dem öffentlichen Interesse dienen. Sie sollten die Interessen der Unternehmen nicht über die der Bevölkerung stellen," fordert Heidi Feldt vom Global Policy Forum Europe.

Ausführliche gemeinsame Pressemitteilung: Pressemitteilung (deutsch - pdf)

Das Diskussionspapier des International Accounting Standard Board finden Sie auf der IASB-Website

www.iasb.org/Current+Projects/IASB+Projects/Extractive+Activities/Discussion+Paper

2. November 2009
Delaware (USA), Luxemburg und Schweiz führen den Schattenfinanzindex des Netzwerk Steuergerechtigkeit an

(Berlin, 2.11.09) Fünf Tage vor dem G20-Treffen in Großbritannien stellt das internationale Netzwerk Steuergerechtigkeit (Tax Justice Network) erstmals seinen Schattenfinanzindex (Financial Secrecy Index FSI) vor. Dieses neuartige Ranking listet den US-Bundesstaat Delaware auf Platz eins der Steuer- und Verdunkelungsoasen, noch vor Luxemburg, der Schweiz und den Kaiman­inseln. G20-Gastgeber Großbritannien steht mit der City of London auf Platz fünf.

Der Index trägt der Tatsache Rechnung, dass geringe Transparenz – undurchlässiges Bankgeheimnis, fehlende Publizitätspflichten für Unternehmen, Verschleierung der Eigentumsverhältnisse von Stiftungen und Trusts u. a. – für Steueroasen inzwischen zu einem ebenso wichtigen Standortfaktor geworden ist wie die geringe Besteuerung. Der Index, das Ergebnis zweijähriger unabhängiger Forschungsarbeit von Wissenschaftlern und Steuerexperten, erhebt systematisch die rechtlichen Rahmenbedingungen von 60 Schattenfinanzplätzen sowie deren jeweiliges Gewicht am globalen Finanzmarkt.

„Mit diesem bislang einzigartigen Ansatz werden neben den üblichen Steueroasen in der Karibik und dem Pazifik jetzt auch die großen Finanzplätze in London und den USA in den Blick gerückt, die weltweit maßgeblich zu Steuer- und Kapitalflucht beitragen“, sagt Klaus Schilder von terre des hommes, der den Index am Montag gemeinsam mit Misereor und dem Global Policy Forum für das deutsche Netzwerk Steuergerechtigkeit in Berlin vorstellt. Die Hälfte der zehn Spitzenplätze des Rankings werden von europäischen Ländern eingenommen (Irland: Platz 6, Belgien: Platz 9). „Bezeichnenderweise hatten die deutschen Krisenbanken IKB und Sachsen LB ihre hochriskanten Geschäfte, mit denen sie in die Pleite rutschten, in Delaware und Irland angesiedelt,“ so Schilder weiter.

Der FSI ist nicht zuletzt als Gegenentwurf zu der Schwarzen und Grauen Liste der Steueroasen gedacht, die die OECD seit April im Auftrag der G20 erstellt. „Diese Steueroasenlisten sind ein stumpfes und von politischen Rücksichtnahmen gezeichnetes Werkzeug“, hebt Jens Martens vom Global Policy Forum hervor. „Dabei benötigen Regierungen und Finanzinstitute gerade nach den Erfahrungen der Finanzkrise dringend ein objektives Instrument, um die Risiken, die von Schattenfinanzplätzen ausgehen, einschätzen und möglichst schnell beseitigen zu können.“

„Das OECD-Verfahren taugt bestenfalls zum Weißwaschen schmutziger Geschäfte“, betont auch Georg Stoll von Misereor. „Die öffentlichen Haushalte in Industrie- und Entwicklungsländern geraten immer tiefer in die roten Zahlen, während Armutsbekämpfung und Klimawandel gleichzeitig gigantische globale Kraftanstrengungen erfordern. Wie lange wollen die Regierungen unter diesen dramatischen Umständen einer jährlichen Steuerflucht von mehreren 100 Milliarden Euro noch zuschauen? Die G20 müssen sich endlich diesem Gerechtigkeitsproblem stellen.“

Das Netzwerk Steuergerechtigkeit fordert deshalb die G20 auf, sich auf ein multilaterales Abkommen zu automatischem Austausch von Steuerinformationen zu verständigen.

Der Schattenfinanzindex FSI kann eingesehen werden unter: www.financialsecrecyindex.com/

11. April 2008
terre des hommes und Global Policy Forum warnen vor Rückschritt in der Entwicklungspolitik

»Die Bundeskanzlerin darf keinen Wortbruch begehen«

Bonn/Osnabrück, 11.4.2008: In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel haben das Global Policy Forum Europe und das Kinderhilfswerk terre des hommes die Kanzlerin vor einem Wortbruch bei den zugesagten Entwicklungshilfemitteln gewarnt. Nach Auffassung der beiden Organisationen stehen die angekündigten Haushaltspläne des Bundesfinanzministers im Widerspruch zu den internationalen Verpflichtungen, die die Bundesregierung eingegangen ist. »Dies wäre ein schwerer Rückschlag für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit«, so Jens Martens vom Global Policy Forum, »der die Glaubwürdigkeit deutscher Politik in den Vereinten Nationen erheblich schädigen würde«. Im Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD zugesagt, dass bis zum Jahre 2010 mindestens 0,51 Prozent des Bruttonationaleinkommens für die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit aufgebracht werden sollen. Das von den Vereinten Nationen deklarierte Ziel von 0,7 Prozent sollte laut Vereinbarung bis zum Jahre 2015 erreicht werden. »Um dieses Ziel zu erreichen, müssten die Mittel allerdings jährlich um rund 1,6 Milliarden Euro steigen«, erklärte Peter Mucke von terre des hommes. Tatsächlich wäre aber für 2009 nur eine Steigerung von 35 Millionen Euro vorgesehen, so der Geschäftsführer des entwicklungspolitischen Kinderhilfswerkes weiter. Das entspräche weniger als drei Prozent der angestrebten Summe.

Der Brief schließt mit einem Appell an die Kanzlerin, nicht wortbrüchig zu werden und die »Zusagen zur Erhöhung der deutschen Mittel für die Bekämpfung von Armut und Hunger und für die Bewältigung der Folgen des Klimawandels einzuhalten«.

Wortlaut des offenen Briefs:

Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Bonn/Osnabrück, 11. April 2008

Offener Brief zu den Diskussionen um den deutschen Entwicklungshilfe-Etat

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

aus der Presse haben wir erfahren, dass der Bundesfinanzminister eine substantielle Erhöhung der deutschen Entwicklungshilfemittel im Haushalt 2009 verhindern möchte. Sollte er sich mit diesen Plänen im Kabinett durchsetzen, wäre dies ein schwerer Rückschlag für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit und würde der Glaubwürdigkeit deutscher Politik in den Vereinten Nationen erheblichen Schaden zufügen.

Im Koalitionsvertrag hatten Sie sich ausdrücklich zu den Verpflichtungen, die sich aus dem EU-Stufenplan für die Erhöhung der deutschen Entwicklungshilfemittel ergeben, bekannt:

„Den Zuwachs unserer Mittel für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit haben wir festgeschrieben und im Rahmen eines Stufenplans der EU vereinbart. Demnach werden wir bis 2006 0,33 Prozent und bis 2010 mindestens 0,51 Prozent unseres Bruttonationaleinkommens für die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit aufbringen und das VN-Ziel von 0,7 Prozent spätestens bis 2015 erfüllen. Dazu tragen die Erhöhung der Haushaltsmittel, Entschuldung der Entwicklungsländer und innovative Finanzierungsinstrumente bei."

In Ihrer Rede vor dem Deutschen Bundestag am 12. September 2007 haben Sie diese Zusage bekräftigt:

„Wir haben internationale Verpflichtungen, und wir sind internationale Verpflichtungen eingegangen. Es ist jetzt unsere Aufgabe - es geht dabei um unsere Glaubwürdigkeit -, die Erfüllung dieser Verpflichtungen auch wirklich durchzusetzen."

Die Europäische Kommission hat in ihrer Mitteilung am 9. April 2008 sowie in ihrem Fortschrittsbericht zum Monterrey-Prozess über Entwicklungsfinanzierung kalkuliert, um welche Beträge die Mitgliedsstaaten ihre Entwicklungshilfe steigern müssen, um die eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Demnach muss Deutschland die öffentlichen Entwicklungshilfemittel von 8,961 Mrd. Euro 2007 auf 13,798 Mrd. Euro 2010 steigern. Das bedeutet eine jährliche Erhöhung um rund 1,6 Mrd. Euro.

Der bisherige Finanzplan des Bundes, auf dem der Bundesfinanzminister bislang beharrt, sieht aber für 2009 lediglich eine Erhöhung des Entwicklungshilfe-Etats um 35 Millionen Euro vor. Das wären noch nicht einmal drei Prozent der erforderlichen Summe.

Die Lücke zwischen den deutschen Verpflichtungen und der bisherigen Finanzplanung der Bundesregierung würde 2009 mindestens 1,581 Mrd. Euro betragen - vorausgesetzt die Entwicklungshilfe steigt im Jahr 2008 auf die erforderlichen 10,567 Mrd. Euro. In den folgenden Jahren wird sich die Lücke dramatisch vergrößern. Angesichts dieser Situation bitten wir Sie, uns und unseren Partnern in den Entwicklungsländern folgende Fragen zu beantworten:

  • Ist die Bundesregierung weiterhin bereit, Ihre Verpflichtungen aus dem EU-Stufenplan zur Erhöhung der deutschen Entwicklungshilfemittel zu erfüllen?
  • Auf welche Weise soll die sich aus den internationalen Verpflichtungen ergebende Steigerung der Entwicklungshilfemittel um mindestens 1,6 Mrd. Euro 2009 finanziert werden.
  • In welchem Umfang sind anrechenbare Schuldenerlasse vorgesehen?
  • In welchem Umfang erwarten Sie zusätzliche Einnahmen aus innovativen Finanzierungsinstrumenten?
  • In welchem Umfang sind Sie zu Erhöhungen der Haushaltsmittel für Entwicklungszusammenarbeit bereit, die über den gegenwärtigen Finanzplan des Bundes 2007-2011 hinausgehen?

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, die Bundesregierung wird im September 2008 beim von Gordon Brown initiierten „MDG-Gipfel" in New York und im November 2008 bei der zweiten Weltkonferenz über Entwicklungsfinanzierung in Doha Farbe bekennen müssen. Sie müssen dort vor der internationalen Gemeinschaft erklären, ob die Bundesregierung ihr Wort hält und ihre internationalen Verpflichtungen in praktische Politik umsetzt. Der Bundeshaushalt 2009 ist dafür der Lackmustest.

terre des hommes und das Global Policy Forum haben den Monterrey-Prozess mit unseren Partnerorganisationen aus dem Süden seit dem Jahr 2000 aktiv begleitet. Gemeinsam sind wir auch an den Vorbereitungen der Zivilgesellschaft auf die Doha-Konferenz 2008 beteiligt. Wir appellieren an Sie, nicht wortbrüchig zu werden und Ihre Zusagen zur Erhöhung der deutschen Mittel für die Bekämpfung von Armut und Hunger und für die Bewältigung der Folgen des Klimawandels einzuhalten. Bitte widersprechen Sie daher den Kürzungsplänen des Bundesfinanzministers.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Mucke

Jens Martens

Geschäftsführender Vorstand
terre des hommes Deutschland

Geschäftsführender Vorstand
Global Policy Forum Europe



Als Kopie an:
Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Peer Steinbrück, Bundesminister der Finanzen
Thilo Hoppe, Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung


05. Juni 2007
Transparenzpflicht auch für Banken und Rohstoffunternehmen in Deutschland

Heiligendamm, 5. Juni 2007: Die G8 haben in ihrem „Action Plan for Good Financial Governance in Africa" der Initiative für die Transparenz in der extraktiven Industrie (EITI) ihre Unterstützung zugesagt. Dazu erklärt das Global Policy Forum: „Wir begrüßen, dass die Bundesregierung sich für mehr Transparenz der Zahlungsflüsse zwischen Rohstoffkonzernen und Regierungen einsetzt. Die Initiative EITI ist ein erster Schritt in diese Richtung und hat bereits einige Fortschritte gebracht. Die Initiative hat ihre Grenzen jedoch dort, wo sie auf kooperationsunwillige Regierungen und Unternehmen stößt. Um diese Grenzen der Freiwilligkeit zu überwinden, sind verbindliche internationale Regeln zur Offenlegung der Zahlungsströme notwendig, wie sie die Publish What You Pay-Kampagne fordert..."

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06. Juni 2007
750 Millionen reichen nicht, um Hilfszusagen einzuhalten

Heiligendamm, 6. Juni 2007: Zur Ankündigung der Bundesregierung, die deutsche Entwicklungshilfe im Jahr 2008 um 750 Millionen Euro zu steigern, erklärt Jens Martens, Geschäftsführer des Global Policy Forum Europe: „Die Ankündigung der Bundesregierung, im Jahr 2008 zusätzlich 750 Millionen Euro für die Armutsbekämpfung bereitzustellen, ist ein positives Signal. Diese Mittel werden aber bei weitem nicht ausreichen, um das Ziel zu erreichen, die öffentliche Entwicklungshilfe (ODA) bis zum Jahr 2010 auf 0,51 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern. Dazu hatte sich die Bundesregierung aber auf EU-Ebene verpflichtet..."

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