Global Policy Forum

What's new

In Love-Hate with the United Nations?

f648e7c384On the one hand, the United States is “Number One” as contributor to the UN regular budget as well as to the budgets of the UN peacekeeping operations. On the other hand, the United States is also the largest debtor caused by either partially or fully deferred payments. This leads to a vicious circle: Large amounts of unpaid assessed contributions cause tremendous administrative difficulties for the programme budgeting activities of the UN. Also, many UN Specialized Agencies suffer under the US financial behaviour. The United States is in favour of shifting from assessed to voluntary contributions. Since most of them are restricted to specific projects or countries, this would imply that the US as the most important donor of voluntary contributions would also become the dominant decision-maker in the UN. The author analyses the funding behaviour of the United States over the last decades and shows that financial leverages are an inherent policy tool of the US vis-à-vis the UN.

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A Fatal Attraction - Business engagement with the 2030 Agenda

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Governments have dedicated a pivotal role to the private sector in the implementation and financing of the 2030 Agenda and the SDGs. This has pushed a turn towards the private sector, the promotion of multi-stakeholder partnerships between public and private actors. However, far too often there is a considerable gap between the social and environmental commitments companies make publicly in political fora like the UN and the actual effects of their production patterns and investment strategies on people and the environment. A new working paper, published by Brot für die Welt, Global Policy Forum and MISEREOR provides an overview of the ways and means by which the UN involves business actors in the debates around the implementation of the 2030 Agenda. It describes new initiatives and alliances of business actors around SDG implementation at the international level, and their main messages and policy proposals. With a few selected examples it contrasts the sustainability rhetoric of corporations with their business reality. And finally, the working paper draws conclusions and formulates recommendations for policymakers on how to increase the benefits of UN-business interactions in implementing the 2030 Agenda - and how to reduce associated risks and negative side effects.

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Nachhaltig nur auf dem Papier? Die ambivalente Rolle der Wirtschaft bei der Umsetzung der SDGs

Briefing_0319_Nachhaltig_auf_dem_PapierImmer mehr Unternehmen setzen sich öffentlich für die Umsetzung der Agenda 2030 ein und beziehen sich in ihren Nachhaltigkeitsberichten auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Ihre Unternehmenspraxis sieht jedoch oft anders aus: Immer wieder klagen Betroffene über Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung entlang der Lieferkette transnationaler Unternehmen. Der Umsetzungsprozess der Agenda 2030 wird von einer wachsenden Zahl von Wirtschaftsakteuren als willkommene Gelegenheit gesehen, dieser Kritik zu begegnen, den Diskurs in ihrem Sinne zu gestalten und politische Entscheidungen entsprechend zu beeinflussen. Ein neues Briefing von Brot für die Welt, Global Policy Forum und MISEREOR zeigt auf, dass das Engagement der Wirtschaft für die SDGs und der Unternehmenseinfluss auf den SDG-Diskurs mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden sind. Sie betreffen die Botschaften, die Problemanalysen, die Lösungsvorschläge und die von führenden Wirtschaftsvertreter/innen befürworteten Governance-Modelle. Unternehmen spielen bei der Umsetzung der SDGs zweifellos eine wichtige Rolle. Diese Rolle anzuerkennen darf jedoch keinesfalls bedeuten, die weitere Akkumulation von privatem Reichtum und wirtschaftlicher Macht zu fördern, die Tür für den Einfluss der Wirtschaftslobby auf die Politik weiter zu öffnen und die Verantwortung zu ignorieren, die einige Industriesektoren für die Schaffung und Verschärfung genau der Probleme tragen, die mit der Agenda 2030 bewältigt werden sollen. Vielmehr ist es notwendig, dass Regierungen und Parlamente politische Gestaltungsmacht für die sozial-ökologische Transformation zurückgewinnen, verbindliche Regeln für den Bereich Wirtschaft und Menschenrechte etablieren und den Unternehmenseinfluss auf die Politik grundsätzlich begrenzen.

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Bundesregierung verweigert Kommentierung von UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten

GPF_Logo_4CDie Bundesregierung zeigt kein Interesse an einem verbindlichen UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten, das weltweit Standards für Unternehmen setzen soll, die Menschenrechte zu wahren und die Umwelt zu schützen. So hat die Regierungskoalition die Frist zur schriftlichen Kommentierung des ersten Entwurfs für ein verbindliches UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten am 28. Februar dieses Jahres verstreichen lassen, ohne sich zu dem Abkommen zu positionieren. Zwar hatte sich das federführende Auswärtige Amt für eine Kommentierung ausgesprochen, konnte sich dem Vernehmen nach damit im Kabinett jedoch nicht durchsetzen. Brot für die Welt, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Global Policy Forum und MISEREOR kritisieren in einer gemeinsamen Pressemitteilung, dass die Bundesregierung damit ihre Blockade eines Abkommens fortsetzt, das zur Durchsetzung der Menschenrechte in globalen Wertschöpfungsketten dringend erforderlich ist.

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UN Statistical Commission – 2019

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The 2030 Agenda for Sustainable Development has become a premier driver and justification for institutional and financial reforms along with the collection and analysis of more and more sophisticated data and statistics. Many UN Commissions are contributing to the implementation of the 2030 Agenda and achieving the Sustainable Development Goals (SDGs). One of these is the UN Statistical Commission, which meets for its 50th annual session 5 – 8 March 2019 at the UN headquarters in New York.

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Bundesentwicklungsministerium schlägt Gesetz zur Regelung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten in globalen Wertschöpfungsketten vor

gpf_logo_4cLaut Medien, hat das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) einen Entwurf für ein sogenanntes  Wertschöpfungskettengesetzes erarbeitet. Der Entwurf enthält ein neues Gesetz, das menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten für große Unternehmen festschreibt, so die Tageszeitung taz. Bislang setzte die Bundesregierung auf freiwillige Maßnahmen, so auch in dem Ende 2016 verabschiedeten Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte. Aktuell ist Ernst & Young damit beauftragt, die Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfalt durch Unternehmen in Deutschland zu überprüfen. Sollte sich bis 2020 weniger als die Hälfte großer Unternehmen zu den Menschenrechten bekennen, will die Bundesregierung gesetzlich tätig werden, so die bisherigen Pläne. Mit dem vom BMZ erarbeiteten Gesetzentwurf wird dieses Vorhaben konkretisiert. Ein solches Gesetz sollte jedoch nicht nur Sorgfaltspflichten und die entsprechenden Sanktionsmöglichkeiten festschreiben, sondern auch den Zugang zur deutschen Justiz für Betroffene von Menschenrechtsverletzungen aus dem Ausland verbessern.

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New briefing: What you get for your dollar - "Effective Altruism", What it is, how philanthropic foundations use it and what are its risks and side-effects

Briefing_0119_Effective_AltruismA new approach, labeled “Effective Altruism” (EA) has gained traction in the debate on the impact of development aid. Unlike Aid Effectiveness, which involves donor and recipient governments, the new approach involves philanthropic institutions and their chosen (non-)governmental recipients and explores ways in which funding can be used most efficiently to have the greatest impact. Its proponents claim that their funding decisions are based on evidence-based results. However, such decisions are primarily grounded in cost-benefit considerations, neglecting social and cultural considerations and looking at problems in isolation from the wider context. From a human rights perspective, several concerns arise concerning the underlying assumptions, the methodology and the consequences of the practical application of EA. A new briefing paper, published by Global Policy Forum, Brot für die Welt and MISEREOR provides an overview of the approach underlying EA, how and by whom it is applied and its problems and consequences. It concludes that policy makers, rather than be guided by its assumptions and conclusions, must instead concentrate on understanding the confounding structural causes of interdependent global challenges and aim at their long-term solution, within an overarching human rights framework.

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SDG 3 – Deutschlands Engagement für Globale Gesundheit

Briefing_0119_SDG3_onlineIm April 2018 forderten die Bundeskanzlerin Angela Merkel, der ghanaische Präsident Nana Addo Dankwa Akufo-Addo und die norwegische Premierministerin Erna Solberg in einem Brief den Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Tedros Adhanom Ghebreyesus dazu auf, einen Aktionsplan zur Beschleunigung der Umsetzung von Ziel 3 der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu formulieren („Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern“). Die Initiierung des Prozesses für einen SDG 3-Aktionsplan stellt eine von mehreren Initiativen dar, die die Bundesregierung 2017/2018 zur Verbesserung der Globalen Gesundheit gestartet hat. Daneben begann im Juni 2018 der Prozess zur Neuformulierung der Strategie der Bundesregierung zur Globalen Gesundheit. Außerdem wurden konkrete Pläne zur Schaffung eines Global Health Hub Germany angestellt.Ein neues Briefing Paper von GPF und Brot für die Welt stellt die neu angestoßenen Prozesse und Initiativen der Bundesregierung auf nationaler und internationaler Ebene zur Umsetzung von SDG 3 und Stärkung der Globalen Gesundheit vor.

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Die Überprüfung der Umsetzungsmittel für die Agenda 2030

Briefing_0119_HLPF_und_FfD_onlinekOhne die in der sog. Aktionsagenda von Addis Abeba (AAAA) vereinbarten Umsetzungsmittel (means of implementation) werden die SDGs kaum zu erreichen sein. Das spiegelt sich allerdings weder in effektiven politischen Beschlüssen noch in einer engen Verzahnung der Überprüfungsprozesse von Agenda 2030 und AAAA wider. Für die Überprüfung und Weiterentwicklung der FfD-Beschlüsse ist ein separates Gremium der UN zuständig, das sog. FfD Forum. Seine Diskussionen und Empfehlungen werden beim HLPF lediglich zur Kenntnis genommen. Das liegt unter anderem an der unterschiedlichen Gestaltung der beiden Prozesse, an institutionellen Egoismen und daran, dass sich zentrale Prinzipien der Agenda 2030 nicht in ausreichendem Maße in den Diskussionen im FfD-Forum widerspiegeln. Sollen die beiden Prozesse wechselseitig füreinander fruchtbar gemacht werden, ist sowohl ihre inhaltliche als auch die prozedurale Organisation zu überprüfen.

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Neuveröffentlichung: Zivilgesellschaft und Agenda 2030

Zivilgesellschaft_und_Agenda2030_onlinekSeitdem die Agenda 2030 mit ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) im September 2015 verabschiedet wurde, entstanden in bislang mehr als 40 Ländern zivilgesellschaftliche SDG-Bündnisse. Manche haben zum Ziel, die Agenda und ihre SDGs in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Andere begannen, mit eigenen Projekten zur praktischen Umsetzung der SDGs beizutragen. Wieder andere konzentrieren sich darauf, die Politik ihrer Regierungen zu beobachten, Forderungskataloge zu formulieren und in Schattenberichten die Fort- bzw. Rückschritte und politischen Hindernisse bei der Umsetzung der SDGs zu analysieren. Ein neues GPF-Arbeitspapier analysiert, welche (zivil-) gesellschaftliche Mobilisierungswirkung die Agenda 2030 und die SDGs haben. Kann der Umsetzungsprozess der Agenda 2030 zur Stärkung fortschrittlicher zivilgesellschaftlicher Organisationen (auch als Gegengewicht zu nationalistischen und fremdenfeindlichen Bewegungen) und der dauerhaften Bildung neuer gesellschaftlicher Bündnisse führen?

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Panel Discussion: Prevention, Liability and Rights of the Victims

gpf_logo_4cThe transformation of our world as proclaimed in the title of the 2030 Agenda requires fundamental changes in the way our societies produce and consume goods and services. However, far too often, corporate profits are systematically fed by poor working conditions, low environmental standards and even by human rights abuses and violations. Instruments to prevent and hold corporations accountable for human rights abuses and the violation of social and environmental standards are weak. Against this background, the UN Human Rights Council’s resolution of 26 June 2014 establishing an open-ended intergovernmental working group to elaborate an international legally binding instrument to regulate the activities of transnational corporations. In July 2018, the Chair of the working group published a zero draft for the prospective treaty. Preventative measures, including but not limited to mandatory human rights due diligence, linked with legal liability, and the clarification and definition of the rights of affected and threatened communities will be three central elements of the prospective treaty. In a panel discussion on April 15 in New York, we will discuss how the zero draft addresses these topics.

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Who influences whom in the policy arena? Statisticians seek greater voice

GPW29_2019_03_25A common theme that ran through the 50th Session of the UN Statistical Commission, March 2019, was the often tense interface between data and policy-making and the asymmetrical power dynamics that shape it. This was evident in the several reports submitted for consideration by the Commission. One from the UN Statistics Division (UNSD) reported on the federated system of data hubs, designed to integrate new data sources into a platform which is accessible to National Statistics Offices (NSOs) and creates comparable data among users. Another was a proposal by the High-Level Group for Partnership, Cooperation, and Capacity Building for the 2030 Agenda for Sustainable Development for a UN Chief Statistician to enhance the voice of statistics in UN policy processes.

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Measuring the SDGs – Who controls the process, who owns the results?

20190304-UN-M-02-Measuring-the-SDGsStatisticians from around the world, meeting at the UN Statistical Commission in March, will again take stock of progress in the world of data over the previous 12 months, largely driven by the 2030 Agenda for Sustainable Development. The official report on filling the gaps in the global indicator framework—a clear priority of the 2018 Commission—show that while some progress has been made much has stalled. Gaps and tensions continue over the selection and interpretation of indicators, the data to fill them, the selection of partners as well as control of the process and ownership of the results.

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Social Protection: Hot Topic but Contested Agenda

GPW28_2019_02_26Social protection has surfaced to the top of multiple agendas, from human rights to the promotion of economic growth, from decent work to economic, social and gender equality. Its champions, particularly at the global level, include a host of different players, with different priorities, institutions and policy streams, all competing to define the concept and own the discourse.

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Captured states: When EU governments are a channel for corporate interests

cover_webMember states play a hugely important role in EU decision-making, but too often they act as middlemen for corporate interests. This new report combines case studies, original research, and analysis to illustrate the depth of the problem - and what you can do about it. The new report “Captured states: when EU governments are a channel for corporate interests” by Corporate Europe Observatory (CEO) provides an overview of how member states act as a channel for corporate influence, whether it is in the Council of the European Union; the European Council; or the EU’s committee structure.
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Briefing-Paper: Entkräftung von Argumenten gegen einen UN-Treaty zu Wirtschaft und Menschenrechte

TA-D-Briefing-Papier_ZeroDraft_0119_onlineAm 26. Juni 2014 hat der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) die Einsetzung einer Arbeitsgruppe beschlossen, die ein rechtsverbindliches Instrument erarbeiten soll, um die Aktivitäten von transnationalen Unternehmen und anderen Unternehmen im Hinblick auf die Einhaltung von Menschenrechtsstandards zu regulieren („Treaty-Prozess“). Seither haben vier Tagungen der Arbeitsgruppe stattgefunden. Im Juli 2018 wurde von dem ecuadorianischen Vorsitz ein erster Abkommensentwurf (Zero Draft) vorgelegt, der bei der vierten Tagung der UN-Arbeitsgruppe im Oktober 2018 diskutiert wurde. Bis Ende Februar 2019 kann dieser Entwurf von den Staaten kommentiert werden. Ein neues Briefing-Papier der Treaty Alliance Deutschland diskutiert in politischen Diskussionen vorgebrachte Gegenargumente zum gesamten Prozess oder zu Inhalten des Zero Draft und formuliert Lösungsvorschläge.

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Start der europaweiten Kampagne „Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen: STOP ISDS!"

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Anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos starten über 120 Nichtregierungsorganisationen aus Europa – so auch Global Policy Forum und u.a. das Netzwerk Gerechter Welthandel und das CorA Netzwerk für Unternehmensverantwortung – eine Petition gegen Konzernklagerechte (Investor State Dispute Settlement, ISDS) und für Unternehmensverantwortung. Damit fordern sie die EU und ihre Mitgliedstaaten auf, sich aus Handels- und Investitionsabkommen zurückziehen, die Sonderklagerechte enthalten, und künftig keine solchen Abkommen mit Sonderklagerechten mehr abzuschließen. Außerdem fordern sie, rechtliche Möglichkeiten zu schaffen, damit Konzerne für Menschenrechtsverstöße zur Rechenschaft gezogen werden können. Die Petition soll auch Druck auf die EU und ihre Mitgliedstaaten aufbauen, sich für ein UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten (UN Treaty) einzusetzen.




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Neues Arbeitspapier: HLPF-Reformoptionen und -notwendigkeiten

Arbeitspapier_HLPF_onlinekDas High-level Political Forum on Sustainable Development (HLPF) hat sich in den ersten drei Jahren nach Verabschiedung der Agenda 2030 und ihrer Ziele (SDGs) zweifellos als das Forum zur Diskussion von Fragen nachhaltiger Entwicklung etabliert. Die Frage ist allerdings, ob dieser Erfolg der Veranstaltung an sich bedeutet, dass auch die Umsetzung der Agenda 2030 auf einem guten Weg ist, bzw. welchen tatsächlichen Beitrag das HLPF dazu leistet. Derzeit werden diverse Vorschläge diskutiert, wie das HLPF als einer der zentralen Bausteine zur Verwirklichung der Agenda 2030 reformiert werden könnte. Konkret sollen im Herbst 2019 zwischenstaatliche Verhandlungen zum HLPF-Review beginnen, spätestens zum 75. Geburtstag der UN am 24. Oktober 2020 könnten Reformen verabschiedet werden.

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Die Mühen der Ebene – Indikatoren für die Agenda 2030

Briefing_1218_IndikatorenkEine wesentliche Grundlage für einen effektiven Überprüfungsmechanismus für die Agenda 2030 und ihre Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) sind die Indikatoren, mit denen die Verwirklichung der Zielvorgaben gemessen wird. Die Regierungen hatten dieses Thema aus den Verhandlungen über die Agenda 2030 weitgehend ausgeklammert, weil sie das Aushandeln einzelner Indikatoren auf politischer Ebene als kaum machbar ansahen. Stattdessen erteilten sie der Statistikkommission der UN das Mandat, ein Set von SDG-Indikatoren vorzulegen. Bei ihrer Tagung im März 2017 einigte sich die Kommission auf eine vorläufige Liste von 232 Nachhaltigkeitsindikatoren. Allerdingszeigt die Multidimensionalität der Agenda 2030 und der SDGs den Statistiker*innen gegenwärtig ihre Grenzen auf. Für viele der vereinbarten Zielvorgaben gibt es noch immer keine aussagekräftigen Indikatoren oder keine regelmäßig erhobenen Daten. In ihrer Not greifen die Behörden darum mehr und mehr auf inoffiziell erhobene Daten und Daten aus neuen Quellen zurück, was wiederum mit Risiken und Nebenwirken verbunden sein kann.

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Multilateralismus in bewegten Zeiten: Hintergrundgespräch

GPF_Logo_4CkFür die Vereinten Nationen beginnt im Januar 2019 ein turbulentes Jahr. Es ist zu erwarten, dass die US-Regierung nach der Nominierung der ehemaligen Fox-Moderatorin Heather Nauert zur UN-Botschafterin ihren Konfrontationskurs gegenüber der Weltorganisation eher noch verschärfen wird. Parallel dazu übernimmt Anfang 2019 der Staat Palästina für ein Jahr den Vorsitz der G77. Zugleich sind die Staatenblöcke in ihrer Haltung zum Multilateralismus selbst gespalten. In dieser Gemengelage beginnen die Vorbereitungen auf ein Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs, das im Rahmen des Hochrangigen Politischen Forums für Nachhaltige Entwicklung der UN (High-level Political Forum on Sustainable Development, HLPF) im September 2019 stattfindet. Er ist gekoppelt an einen weiteren Klimagipfel, zu dem der UN-Generalsekretär ebenfalls nach New York einlädt. Was ist von diesen UN-Gipfeln angesichts der weltpolitischen Gesamtsituation zu erwarten? Welche Folgen hätte eine weitere Eskalation der politischen Konfrontation in der UN für die Zukunft des Multilateralismus und die Handlungsfähigkeit der Weltorganisation selbst? Welche Chancen gibt es für Reformen? Welche Impulse können von der deutschen Politik ausgehen, um ein Scheitern des Weltnachhaltigkeitsgipfels und eine weitere Schwächung der Vereinten Nationen zu verhindern?

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