Vom 7. bis 15. Juli 2026 tagt in New York das Hochrangige Politische Forum für nachhaltige Entwicklung (High-Level Political Forum, HLPF), das zentrale UN-Gremium, das den Fortschritt bei der Agenda 2030 und ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) unter die Lupe nimmt. Das Forum beinhaltet vom 13.–15. Juli 2026 unter anderem ein dreitägiges Treffen von Minister:innen und anderen ranghohen Regierungsvertreter:innen .
Im Mittelpunkt des diesjährigen Forums stehen die SDGs 6 (Wasser und Sanitärversorgung), 7 (Energie), 9 (Infrastruktur, Industrialisierung und Innovation), 11 (nachhaltige Städte und Kommunen) und17 (Globale Partnerschaft).
Insgesamt 37 Länder legen dort Staatenberichte zur Umsetzung der Agenda 2030 (Voluntary National Reviews, VNRs) vor. Darüber hinaus präsentieren zahlreiche Städte ihre Nachhaltigkeitsberichte (Voluntary Local Reviews).
Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) und dem Forum Umwelt und Entwicklung (FUE) lädt das Global Policy Forum (GPF) Europe zu einem Online-Briefing live aus New York ein - mit Teilnehmenden, die das HLPF vor Ort verfolgen und über die aktuellen Diskussionen berichten:
- Welche Bedeutung kommt der Nachhaltigkeitsagenda der UN angesichts der derzeitigen „Krise des Multilateralismus“ noch zu?
- Welche Signale und Initiativen können vom HLPF ausgehen, um einerseits neuen Schwung in die Umsetzung der SDGs zu bringen und andererseits die Debatte um eine Beyond-2030-Agenda mitzugestalten?
- Und wie wirkt sich die politische Lage in den USA auf das Forum und die zivilgesellschaftliche Beteiligung aus?
Die Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner sind (tbc):
- Ulrich Nicklas - Referatsleiter Vereinte Nationen, 2030-Agenda, Asien und Lateinamerika, Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
- Marie-Luise Abshagen - Kommissarische Leiterin, Forum Umwelt und Entwicklung
- Elizabeth Beloe - Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Netzwerke von Migranten:innenorganisationen
- Matilda Ramge - Jugenddelegierte für nachhaltige Entwicklung, Deutscher Bundesjugendring
- Marianne Beisheim, Stiftung Wissenschaft und Politik und Mitglied in der Expert:innengruppe für den Global Sustainable Development Report (GSDR)
- Katarin Wagner - Geschäftsführerin, econsense
- Carolin Maluck -stellvertretende Vorsitzende, Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.
- Barbara Meyer - Bürgermeisterin Saarbrücken
Moderation: Sarah Ganter, Global Policy Forum (GPF Europe)
