Kernaufgabe von GPF Europe ist, die Politikgestaltung in den Vereinten Nationen kritisch zu beobachten. Der Fokus liegt dabei derzeit vor allem auf den Themenbereichen nachhaltige Entwicklung, Menschenrechte, Entwicklungsfinanzierung, Global Governance, Multilateralismus sowie Finanzierung und Reform des Systems der Vereinten Nationen.
Die UN ist die inklusivste internationale Organisation mit nahezu universeller Mitgliedschaft und Verpflichtungen zu Frieden, nachhaltiger Entwicklung und Menschenrechten. GPF Europe verfolgt einen zweigleisigen Ansatz. Wir setzen uns für die Werte ein, für die die UN und ihre Abkommen stehen. Gleichzeit analysieren wir die Arbeit der UN und decken die Hindernisse auf, die eine effektive Arbeit der UN gefährden. Dazu gehören die Vereinnahmung der UN-Politik durch Interessenvertreter der Wirtschaft, die unzureichende Finanzierung durch die Mitgliedsstaaten und die Missachtung der Vereinbarungen, zu denen sie sich im Rahmen der UN bekannt haben.
In diesem Teil veröffentlichen wir Informationen, Analysen, Dokumente und Hintergrundmaterial zum Multilateralismus, zum Zustand der Vereinten Nationen und ihrer Reform, zur Finanzierung internationaler Organisationen, zur Rolle verschiedener internationaler „Clubs“ (wie der G20), zu neuen Formen öffentlich-privater Interaktionen, wie Multi-Stakeholder-Initiativen und globalen Partnerschaften sowie zur Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen und sozialer Bewegungen. Weiteres Material, wie Tabellen und Graphiken zum Thema 'UN Finance', ist in unserem Archiv verfügbar.
„Denn die globalen Probleme verschwinden nicht dadurch, dass man sie ignoriert. Die kommenden Jahre bieten vor diesem Hintergrund …die Gelegenheit, die Ursachen der mangelnden Fortschritte zu analysieren sowie Optionen und Erfolgsbedingungen für eine wirkungsvolle „Beyond 2030 Agenda“ auszuloten.“
Jens Martens, Mai 2026
Kaum jemand hat so beharrlich für eine ambitionierte globale Nachhaltigkeitspolitik gekämpft wie Jens Martens selbst: Seit den Anfängen der Rio-Prozesse hat er sich dafür eingesetzt – zuletzt mit einem Optionenmenü für die Zeit nach 2030, das er kurz [...]



