Aktuell

Dieses Briefing analysiert die politischen und strukturellen Ursachen der mangelnden Fortschritte bei der Umsetzung der SDGs und diskutiert verschiedene Optionen für eine wirkungsvolle „Beyond 2030 Agenda“, von Fragen der Entwicklungsfinanzierung und internationalen Kooperation bis hin zu einer grundsätzlichen Debatte über das bisherige Verständnis von Entwicklungspolitik. Es ist das letzte Briefing unseres ehemaligen Direktors Jens Martens, dass wir in dankbarer Erinnerung an sein langjähriges Engagement für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung veröffentlichen.
Wer zieht in der globalen Gesundheitspolitik wirklich die Fäden? Massive Kürzungen öffentlicher Mittel bedrohen das Menschenrecht auf Gesundheit und bringen das globale System unter enormen Druck. Um diese Finanzierungslücken zu schließen, setzen Regierungen zunehmend unkritisch auf die Beteiligung privater Akteure – mit weitreichenden Folgen für den Zugang zu Medikamenten und die politische Einflussnahme.
Die globale Gesundheit befindet sich in einer tiefen Krise: Kürzungen öffentlicher Mittel und wachsende Ungleichheit bedrohen das Menschenrecht auf Gesundheit und lassen 4,5 Milliarden Menschen ohne grundlegende Versorgung zurück. Viele sehen nun eine Chance darin, private Akteure einzubinden, um diese Finanzierungslücke zu schließen – ohne dies jedoch kritisch zu hinterfragen. Vor diesem Hintergrund haben wir mit Brot für die Welt und Misereor sechs Thesen zur Rolle privater Akteure in der globalen Gesundheitspolitik formuliert und konkrete Forderungen an die Bundesregierung gerichtet.

Publikationen

Dieses Briefing analysiert die politischen und strukturellen Ursachen der mangelnden Fortschritte bei der Umsetzung der SDGs und diskutiert verschiedene Optionen für eine wirkungsvolle „Beyond 2030 Agenda“, von Fragen der Entwicklungsfinanzierung und internationalen Kooperation bis hin zu einer grundsätzlichen Debatte über das bisherige Verständnis von Entwicklungspolitik. Es ist das letzte Briefing unseres ehemaligen Direktors Jens Martens, dass wir in dankbarer Erinnerung an sein langjähriges Engagement für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung veröffentlichen.

Vom 20. bis 24. Oktober 2025 sind im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) 63 Staaten zusammengekommen, um über ein internationales Menschenrechtsabkommen zur Regulierung von Unternehmen und ihrer Wertschöpfungsketten (auch „UN-Treaty“ genannt) zu verhandeln. Seit der Verabschiedung der Resolution 26/9 durch den UN-Menschenrechtsrat im Jahr 2014 hat die zwischenstaatliche Arbeitsgruppe, die für die Erarbeitung eines solchen Abkommens mandatiert wurde, elf Mal getagt. 

Die Verhandlungen knüpften an die Fortschritte der vergangenen Verhandlungsrunde im Dezember 2024 an und sind ein [...]

Heute beginnt in Nairobi die dritte zwischenstaatliche Verhandlungsrunde über die Zukunft der internationalen Steuerregeln. Mit einer Steuerrahmenkonvention unter dem Dach der Vereinten Nationen (UN) wird erstmalig ein umfassendes Regelwerk der internationalen Steuerkooperation unter gleichberechtigter Beteiligung der Länder des Globalen Südens erarbeitet. Der Prozess läuft bis Ende 2027. Mehr als 80 Vertreter:innen von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus aller Welt haben sich angemeldet, um die Verhandlungen in Nairobi zu beobachten. 

Denn die Entscheidung für eine Konvention ist das [...]

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