Aktuell

Wie messen wir gesellschaftlichen Fortschritt jenseits des Bruttoinlandsprodukts? Im Mittelpunkt unserer Veranstaltung am 9. Juni in Berlin stehen neue Ansätze für eine nachhaltige und sozial gerechte Wohlstandsmessung sowie die Ergebnisse des UN-Berichts „Counting what counts – A Compass of Progress for People and Planet“.
Dieses Briefing analysiert die politischen und strukturellen Ursachen der mangelnden Fortschritte bei der Umsetzung der SDGs und diskutiert verschiedene Optionen für eine wirkungsvolle „Beyond 2030 Agenda“, von Fragen der Entwicklungsfinanzierung und internationalen Kooperation bis hin zu einer grundsätzlichen Debatte über das bisherige Verständnis von Entwicklungspolitik. Es ist das letzte Briefing unseres ehemaligen Direktors Jens Martens, dass wir in dankbarer Erinnerung an sein langjähriges Engagement für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung veröffentlichen.
Die globale Gesundheit befindet sich in einer tiefen Krise: Kürzungen öffentlicher Mittel und wachsende Ungleichheit bedrohen das Menschenrecht auf Gesundheit und lassen 4,5 Milliarden Menschen ohne grundlegende Versorgung zurück. Viele sehen nun eine Chance darin, private Akteure einzubinden, um diese Finanzierungslücke zu schließen – ohne dies jedoch kritisch zu hinterfragen. Vor diesem Hintergrund haben wir mit Brot für die Welt und Misereor sechs Thesen zur Rolle privater Akteure in der globalen Gesundheitspolitik formuliert und konkrete Forderungen an die Bundesregierung gerichtet.

Publikationen

Dieses Briefing analysiert die politischen und strukturellen Ursachen der mangelnden Fortschritte bei der Umsetzung der SDGs und diskutiert verschiedene Optionen für eine wirkungsvolle „Beyond 2030 Agenda“, von Fragen der Entwicklungsfinanzierung und internationalen Kooperation bis hin zu einer grundsätzlichen Debatte über das bisherige Verständnis von Entwicklungspolitik. Es ist das letzte Briefing unseres ehemaligen Direktors Jens Martens, dass wir in dankbarer Erinnerung an sein langjähriges Engagement für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung veröffentlichen.

Vom 20. bis 24. Oktober 2025 sind im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) 63 Staaten zusammengekommen, um über ein internationales Menschenrechtsabkommen zur Regulierung von Unternehmen und ihrer Wertschöpfungsketten (auch „UN-Treaty“ genannt) zu verhandeln. Seit der Verabschiedung der Resolution 26/9 durch den UN-Menschenrechtsrat im Jahr 2014 hat die zwischenstaatliche Arbeitsgruppe, die für die Erarbeitung eines solchen Abkommens mandatiert wurde, elf Mal getagt. 

Die Verhandlungen knüpften an die Fortschritte der vergangenen Verhandlungsrunde im Dezember 2024 an und sind ein [...]

Heute beginnt in Nairobi die dritte zwischenstaatliche Verhandlungsrunde über die Zukunft der internationalen Steuerregeln. Mit einer Steuerrahmenkonvention unter dem Dach der Vereinten Nationen (UN) wird erstmalig ein umfassendes Regelwerk der internationalen Steuerkooperation unter gleichberechtigter Beteiligung der Länder des Globalen Südens erarbeitet. Der Prozess läuft bis Ende 2027. Mehr als 80 Vertreter:innen von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus aller Welt haben sich angemeldet, um die Verhandlungen in Nairobi zu beobachten. 

Denn die Entscheidung für eine Konvention ist das [...]

Unser Netzwerk

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Eurodad
Corporate Accountability
Global Tax Justice
Netzwerk Steuergerechtigkeit
Konzernmacht beschränken
FFD Group
Plattform Globale Gesundheit
Treaty Alliance
Reflectiongroup
Geneva Global Health Hub
lieferkettengesetz.de
Treaty Alliance

Die globale Corona-Krise hat neben den gesundheitlichen Aspekten des Virus auch finanzielle, sozioökonomische und nicht zuletzt auch entwicklungspolitische Konsequenzen.

Faire Regeln für Besteuerung sind wichtig für das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung, da fast allen Staaten große Summen an Geld durch Steuerhinterziehung, Steuervermeidung und illegale Finanzströme verlorengehen. Hierbei handelt es sich um eine komplexe Thematik: Um welche Summen geht es genau? Welchen Anteil der Staatseinnahmen und -ausgaben machen sie aus? Und welche Arten der Hinterziehung sind besonders relevant für die Staatskasse?

Die globale Corona-Pandemie hat nicht nur gravierende Auswirkungen für die Gesundheitssituation in vielen Ländern der Welt. Sie wird auch den Welthandel, die Finanzmärkte und die Verwirklichung der international vereinbarten Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) massiv beeinflussen. Das ganze Ausmaß der Krise und ihrer Folgen lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Fest steht aber schon jetzt, dass das Coronavirus die Weltwirtschaft in einer kritischen Phase getroffen hat.